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14. November 2021
von Kim Weinand
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„Local Marketing“ – Ein Leitfaden für lokales (Online-)Marketing

Am 26. November erscheint das neue Buch von Kim Weinand „Local Marketing – Der praktische Ratgeber für mehr Sichtbarkeit und Kundschaft im stationären Handel“. Das Buch bietet Ihnen einen Überblick über die Medienlandschaft und zeigt Ihnen mit welchen Werbemitteln und Maßnahmen Sie als lokales Unternehmen auf Ihre Leistungen und Produkte aufmerksam machen. Mit Projekten aus der Praxis und Detailinformationen zur Umsetzung erhalten Sie einen umfangreichen Überblick über die Möglichkeiten.

Kim Weinand gibt Ihnen eine Anleitung für den Einstieg ins lokale Marketing.

Online-Marketing in der Praxis

Es geht nicht immer alles nach Lehrbuch, und die Umsetzung ist jedes Mal individuell auf das Unternehmen und die jeweilige Situation zugeschnitten. Dennoch gibt es Komponenten, die ich – wie bei einer Checkliste prüfe – und bei jedem Projekt abfrage ob diese Punkte bereits vorhanden sind oder ob wir das umsetzen sollten. Egal ob die Maßnahmen später Bestandteil des Projektes sind, sie bilden den Handlungsleitfaden und geben mir die Gewissheit für eine sorgfältige Beratung. Aus diesem Grund zeige ich Ihnen hier die wichtigsten Komponenten für kleine und mittelständische Unternehmen, mit denen Sie Ihr Online-Marketing anreichern sollten. Es sind bei weitem nicht alle Punkte, und eine vollständige Auflistung würde zu viele Eventualitäten aufgreifen. Die hier genannten sind allerdings für alle Unternehmensformen – egal ob Handwerker, Versicherungsmakler, Dienstleister oder Einzelhändler – wichtig.

Zu den jeweiligen Punkten habe ich Ihnen die Kapitel meines Buchs „Local Marketing – Der praktische Ratgeber für mehr Sichtbarkeit und Kundschaft im stationären Handel“ genannt, sodass Sie die Tabelle später mit diesen Informationen schnell wieder aufrufen können und Ihr Wissen vertiefen können.

Checkliste Onlinemarketing

1. Ihr Internetauftritt

Egal ob Onlineshop, App oder Unternehmenspräsenz: Ihr Internetauftritt ist Dreh- und Angelpunkt aller digitalen Aktivität. Hier möchten Sie aus Interessenten Kunden und aus Kunden wiederkehrende Kunden, Freunde und Multiplikatoren machen. Nutzen Sie ein Website-System, welches Sie bedienen können, beispielsweise WordPress, mit dem Sie den verschiedenen Webseitenbesuchern relevante Informationen präsentieren können (weitere Informationen finden Sie in Kapitel 4, »Es geht nicht ohne eigene Website«).

2. Usability & Webanalyse

Eine Analyse bringt Ihnen keine Kunden, sie hilft Ihnen aber dabei herauszufinden, warum keine Kunden kommen und was Sie dafür tun müssen. Und da kommt Usability ins Spiel. Sie benötigen auf Ihrer Internetseite relevante Informationen, die Ihre Zielgruppe entlang der Customer Journey begleitet und zum richtigen Zeitpunkt mit einer Call-to-Action zu einem Lead verwandelt. Nutzen Sie Google Analytics UND die Google Search Console. Optional helfen ergänzende Dienste wie beispielsweise Hotjar. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 9, »Funktioniert meine Werbung?«, und in Kapitel 3, »Die Customer Journey meiner Kundschaft verstehen«.

Weiterführende Links und Informationen zu Hotjar und anderen Tools finden Sie unter Tipps und Links. Hier finden Sie auch eine Ausfüllhilfe zur Ausarbeitung der Customer Journey.

3. Google-My-Business-Eintrag

Sie sind ein lokales Unternehmen, und Sie müssen lokal auffindbar sein. Ein Eintrag in Google My Business ist für Sie ein wichtiges Instrument. Nutzen Sie den Eintrag, und pflegen Sie aktuelle Inhalte ein. Fordern Sie (gute) Kunden zur Bewertung auf, und prüfen Sie regelmäßig, wie Ihr Eintrag auffindbar ist. Werfen Sie dazu einen Blick in Kapitel 7, »Die erste Anlaufstelle – Google My Business«. Im Buch „Local Marketing – Der praktische Ratgeber für mehr Sichtbarkeit und Kundschaft im stationären Handel“ widme ich ein ganzes Kapitel dem Thema Google MyBusiness-Eintrag. Das zeigt welche Relevanz es aus meiner Sicht hat. Achten Sie also auf Ihren Unternehmenseintrag. Schauen Sie sich das Kapitel an und pflegen Sie Ihren Google MyBusiness Eintrag.

4. Suchmaschinenoptimierung für local Marketing

Was nützt Ihnen der schönste Internetauftritt, wenn er nicht gefunden wird? Achten Sie darauf, dass Sie die richtigen Begrifflichkeiten einsetzen und diese auch entsprechend der SEO-Kriterien korrekt eingebaut sind (Überschriften, Title, Description). Prüfen Sie, ob Sie einen relevanten Linkaufbau betreiben können und andere Websites Ihnen eine Referenz (einen Backlink) ausstellen. Dies kann z. B. in lokalen Branchenbüchern, Websites von Unternehmensverbänden, Herstellerseiten und bei Unternehmenspartnern erfolgen. Zu diesem Punkt finden Sie alles Weitere in Kapitel 5, »So werden Sie bei Google von Ihren Kunden gefunden«.

5. Google Ads – Suchmaschinenwerbung

Ihre Präsenz in den richtigen Suchergebnislisten zu relevanten Suchanfragen ist für Sie ein echter Erfolgsgarant. Sofern Sie nicht organisch in den Suchergebnissen Ihrer Zielgruppe erscheinen, sollten Sie über Werbeanzeigen in den entsprechenden Suchergebnissen und Suchmaschinenmarketing nachdenken. Die Informationen zur Werbung in den Suchergebnissen finden Sie in Kapitel 6, »Sichtbar sein mit Google Ads«.

Persönliche Anmerkung: Nein, ich bekomme keine Provision von Google. Immer noch nicht. (Leider, das würde sich schon lohnen) Google Ads ist jedoch nach meiner persönlichen Einschätzung eine der effektivsten Vertriebsformen im Internet für die Neukundengewinnung von KMUs.

6. Social-Media-Aktivitäten

Erstellen Sie Unternehmenseinträge in den sozialen Netzwerken Ihrer Zielgruppen und Kunden. Bespielen Sie die Kanäle mit relevantem, ansprechendem Content. Content Marketing ist sowohl für Social Media, als auch in der Website-Strategie ein wichtiges Instrument. Die Informationen zu sozialen Netzwerken finden Sie in Kapitel 10, »Soll ich auch in Social Media präsent sein?« Informationen zu Content Marketing und das folgende Zitat finden Sie in

Ihre Präsenz in den richtigen Suchergebnislisten zu relevanten Suchanfragen ist für Sie ein echter Erfolgsgarant. Sofern Sie nicht organisch in den Suchergebnissen Ihrer Zielgruppe erscheinen, sollten Sie über Werbeanzeigen in den entsprechenden Suchergebnissen und Suchmaschinenmarketing nachdenken. Die Informationen zur Werbung in den Suchergebnissen finden Sie in Kapitel 11, »Wir müssen reden – mit den Kunden digital richtig kommunizieren«.

Content Marketing wirkt, wenn Ihre Kunden erkennen, dass es nicht die Produkte sind die zu Ihnen passen, sondern dass Sie es sind, die zu Ihren Produkten passen.

Kim Weinand

7. Bestandskundenmanagement

Nutzen Sie E-Mail-Marketing und Marketing-Automation, um aus zufriedenen Kunden wiederkehrende Kunden und Multiplikatoren zu machen. Setzen Sie eine persönliche Ansprache im Newsletter und individuellen Content auf Basis der Interessen und Kommunikationsmaßnahmen jedes Einzelnen. Sie bieten Ihren Kunden einen Mehrwert, ohne dass dies für Sie einen Mehraufwand darstellt. Ganz im Gegenteil – Sie werden durch die Automation entlastet, und gleichzeitig steigt die Kundenbindung aufgrund der höheren Interaktion. (Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 11, »Wir müssen reden – mit den Kunden digital richtig kommunizieren«.) Sieben Punkte für Ihre persönliche Online-Marketing-Strategie. In welchem Tempo und in welcher Reihenfolge Sie diese Punkte umsetzen, ist Ihnen überlassen. Aus meiner Sicht bietet Ihnen die Liste eine fundamentale Basis für ein erfolgreiches lokales (Online-)Marketing.

Schnelleinstieg ins Onlinemarketing

Nun kennen Sie die sieben wichtigsten Komponenten und den Leitfaden für den Schnelleinstieg ins Onlinemarketing.
Wenn Sie Ihr Wissen anreichern möchten, empfehle ich Ihnen die Kapitel im Buch „Local Marketing – Der praktische Ratgeber für mehr Sichtbarkeit und Kundschaft im stationären Handel“ zu lesen. Das Buch richtet sich an Einzelhändler, Selbstständige und KMUs. Ich zeige Ihnen mit klaren und praktischen Anleitungen einen sicheren Weg in die Welt des lokalen Marketings. Präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleitungen im Netz und Sie werden bei lokalen Online-Recherchen gefunden. Mithilfe von Google My Business, Facebook Ads, Social Media Marketing und Suchmaschinen-Optimierung stärken Sie Ihre Marke und Ihr Unternehmen. Der richtige Mix beschert Ihnen spürbar mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und am Ende mehr Umsatz.

Blick ins Buch:

LOCAL MARKETING

Herausgeber ‏ : ‎ Rheinwerk Computing; 1. Edition (26. November 2021)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 340 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3836283727
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3836283724

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Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

7. Oktober 2021
von Redaktion
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WAS MACHT MEIN KUNDE NACH DEM WEBSEITENBESUCH?

Potenziale heben mit Verhaltensnachverfolgung

Jeder Webseitenbesucher ist ein potenzieller Kunde. Denn ist der Kontakt einmal hergestellt, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Besucher noch einmal zu interagieren. Dank Remarketing oder direkter Ansprache kann er wieder zurück zur Webseite gebracht werden. Dann können spezielle Angebote unterbreitet, aber auch Mails ausgesendet werden, um die Nutzer auf bestimmte Landingpages zu lotsen. So geht das Potenzial des Erstkontakts nicht verloren, sondern lässt sich zu einem späterem Zeitpunkt mit Marketing Automation in bare Münze umwandeln.

Was es dafür allerdings benötigt, sind Informationen. Informationen über die Besucher und deren Verhalten. Glücklicherweise können Webseitenbesitzer hierbei heutzutage auf eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte wie Analysetools, CRM, Marketing Automation Suits und künstlicher Intelligenz zählen. Eine ausgeklügelte Kontaktnachverfolgung sammelt Daten über jede Aktion der Webseitenbesucher und bereitet diese übersichtlich auf. So lässt sich anhand der gesammelten Daten rasch erkennen, welche Nutzer nach dem Websitebesuch auch den Newsletter geöffnet haben. Es ist erkennbar, ob sie den Shop von sich aus regelmäßig wieder besuchen oder auf Remarketing-Werbung reagiert haben. Besonders interessant sind selbstverständlich Interaktionen, die auf ein starkes Engagement mit dem Anbieter hinweisen. Beispielsweise, wenn der Nutzer bereits an einem Webinar teilgenommen hat oder auf einer Landingpage ein Formular ausgefüllt hat. Dies deutet auf ein konkreteres Interesse hin und damit auch auf einen Fortschritt in der Customer Journey.

Den Status der Customer Journey erkennen

Je mehr Informationen über Kunden bekannt sind, umso eher lässt sich ihre Position in der Customer Journey einschätzen. Anhand unterschiedlicher Indizien ist es möglich, auszumachen, ob sie sich gerade kurz vor einer Kaufentscheidung befinden. Einem menschlichen Beobachter wäre es kaum möglich, diese Informationen alle aufzunehmen und richtig einzuordnen. Automatisierte Marketingsoftware mit künstlicher Intelligenz bringt dies zustande. Unterschiedliche Informationsquellen werden dafür herangezogen wie z.B:

  • Im CRM-System hinterlegte Daten zum Kunden
  • Das Verhalten des Kunden im Shop
  • Reaktionen auf verschiedene Newsletter-Inhalte
  • Interesse für bestimmte Blogartikel auf der Unternehmenswebseite
  • Bisher gekaufte Produkte
  • Eingegebene Suchbegriffe auf der Webseite
  • Soziodemografische Daten

Anhand all dieser Informationen lässt sich nicht nur ein relativ genaues Kundenprofil erstellen, sondern auch der Status in der Customer Journey bestimmen. Dabei lassen sich Leads außerdem in unterschiedliche Kategorien filtern. Beispielsweise Kunden, die sich für ein bestimmtes Hauptprodukt interessieren oder aber für Zusatzprodukte. Kunden, die schon einmal im Shop eingekauft haben und solche, die mitunter über Empfehlungen auf die Marke aufmerksam geworden sind. So lässt sich mitunter bereits ein Aufhänger für die Kontaktaufnahme finden oder es können die Beweggründe des Kunden besser eingeschätzt werden.

Eine weitere wichtige Unterscheidung in der Leadfilterung kann etwa darin erfolgen, ob der Kunde nur Interesse signalisiert oder aber bereits ein Produkt in den Warenkorb gelegt hat. Gerade dann kann auch wichtig sein, ob er bereits Werbung für dieses Produkt per E-Mail oder in anderer Form erhalten hat. Ist auch dann noch kein Kaufabschluss erfolgt, lässt sich dies mitunter durch andere Maßnahmen wie einen Anruf oder ein Rabattangebot bewirken. So konzentriert sich das Vertriebsteam nur auf die Kunden, die tatsächlich vor dem Kaufabschluss stehen anstatt Zeit und Energie zu sehr zu streuen.

Ein weiterer wichtiger Faktor kann darin bestehen, zu erfahren, über welche Geräte Nutzer mit dem Unternehmen interagieren. Es wird protokolliert, ob über den Desktop-PC, Laptop, Smartphone Tablet, aber auch Smart-Home-Systeme interagiert wird. Je nachdem, welches Gerät benutzt wird, können unterschiedliche Werbebotschaften gestaltet werden, die für das jeweilige Device optimiert sind.

Automatisierte Ansprache je nach Kundenstatus

Mit einer Marketing Automation auf Basis bestimmter Filter werden Nutzer anhand ihres Verhaltens in Kundensegmente eingeteilt. Je nachdem in welcher Phase der Customer Journey sie sich befinden, können Marketing Automation Tools eingesetzt werden um mit dem Kunden in Kontakt zu treten. So wird dem Vertrieb viel Arbeit abgenommen. Anstatt Newsletter auszusenden, die wirken, als würden sie sich an eine allgemeine Zielgruppe richten, sendet man individuelle Nachrichten. So werden Konversationen gestartet, die der Vertrieb ab einer vorher definierten Stufe übernehmen kann.

Die Marketing-Software weiß genau, welche Webinare der Kunde bereits besucht hat, welche Produkte er gekauft hat und wofür er sich interessiert. Daher wird er auch nicht mit unnötigen Informationen überladen, sondern bekommt nur Neues vorgeschlagen, das zu seinem Profil passt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er darauf reagiert, ist entsprechend hoch. Gleichzeitig wird die automatisierte Marketingsoftware auch dann aktiv, wenn der Vertrieb mitunter gar nicht im Büro ist. Etwa am Wochenende oder nachts, genau dann, wenn der Kunde gerade kaufbereit ist.

Dem Vertrieb die richtigen Leads liefern

Die Verkaufschancen werden erhöht, wenn der Vertrieb zum richtigen Zeitpunkt tätig wird. Nämlich dann, wenn sich der Kunde tatsächlich mit dem Gedanken herumträgt, ein Produkt oder eine Leistung in die engere Wahl zu ziehen. Häufig benötigt es dann nur noch einen geringen Anstoß, um tatsächlich zu überzeugen. Wenn der Vertrieb über diese Information verfügt, kann er aktiv werden und die letzten Bedenken des Kunden ausräumen. Eine Taktik, die immer noch einige Unternehmen verfolgen, ist alle potenziellen Kunden, die in die Zielgruppe fallen könnten, zu kontaktieren. Die Botschaft kommt aber nur in den seltensten Fällen an. Denn nur weil eine Person in den soziodemografischen Raster eines Unternehmens fällt, bedeutet dies noch nicht automatisch, dass auch tatsächlich der Bedarf für ein bestimmtes Angebot besteht. Der Vertrieb wird somit stark gefordert, ohne das eine konkrete Erfolgsaussicht besteht. Mit einer Marketing-Automation lassen sich Kontakte vorfiltern, so dass der Aufwand für die Vertriebsmannschaft minimiert und gleichzeitig die Erfolgsaussicht erhöht wird.

Leadfilterung spart Ressourcen im Vertrieb

Menschen genau im richtigen Moment das richtige Angebot zu machen, ist eine Kunst, die nur wenige Unternehmen wirklich beherrschen. Verkäufer, die bereits viele Jahre Kaltakquise hinter sich haben, wissen, was es bedeutet, mit den richtigen Adressen arbeiten zu können. Diese Kontakte beinhalten nämlich die richtige Zielgruppe, die tatsächlich einen Kaufwunsch hegt. Denn dort erweist sich natürlich auch die Erfolgsquote als deutlich höher. Die richtigen Lead-Kontakte zu bekommen, ist im Normalfall nicht einfach. Doch was, wenn eine Software nach und nach immer wieder Leads für bestimmte Kampagnen vorbereitet und einfach bereitstellt? Automatisierte Marketingsoftware, ist dazu in der Lage.

Artikel im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/08/05/social-media-management/ veröffentlicht.

Weitere Informationen und Tipps zu Marketing Automation und zu Tools, die Sie für Ihr Onlinemarketing und eine Marketing-Automation einsetzen können, erhalten Sie unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

Social Media Management - Kim Labs GmbH

17. August 2021
von Redaktion
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Social Media Management

Die Kunst des Multichannel Marketings in sozialen Netzwerken

Viele Weltkonzerne, Top-Marken und Mittelständler setzen auf Social Media Marketing. Ist Social Media auch was für kleine / lokale Unternehmen? Soziale Medien bieten im Gegensatz zu klassischen Medien wie TV, Print oder Radiowerbung einen direkten und schnellen Kommunikationskanal, den die Marken selbst in der Hand haben. Gleichzeitig findet die Kommunikation sogar in beide Richtungen statt. Wenn Sie Beiträge in den sozialen Medien wie Youtube oder Facebook veröffentlichen, können diese sofort von Iher Community mit Feedback belohnt werden. Damit erhalten Unternehmen eine riesige Chance Ihre Markenbotschaft zu verbreiten. Sie können Produkte bewerben und die Zielgruppen informieren, ohne dabei jedes Mal eine teure Werbekampagne lancieren zu müssen. Aus diesem Grund stellt Social Media Marketing gerade für kleine Unternehmen eine riesige Chance dar.

Allerdings bedeutet die Betreuung zahlreicher Social-Media-Kanäle auch eine große Herausforderung: Denn Social Media Management will gut organisiert sein. Kleine Unternehmen haben oftmals nicht die Kapazität auf jegliche Interaktion in sozialen Netzwerken zu reagieren und ständig aktuelle Inhalte bereitzustellen. Überlegen Sie sich daher, an welchem echten Mehrwert Sie die Pflege und den Aufwand für Soziale Netzwerke messen möchten.

Die Anzahl der Social-Media-Kanäle ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn, Xing, Youtube, TikTok ….und viele weitere Kanäle lassen die Auswahl für Unternehmen schwer werden. Es stellt sich also die Frage, wie erreiche ich meine Zielgruppe am besten? Unternehmen bzw. potenzielle Kunden nutzen selten nur einen Kommunikationsweg. Die Zielgruppe(n) bewegen sich auf unterschiedlichen Plattformen und sie informieren sich mit unterschiedlichem Kommunikationsbedarf. Einige schauen Bilder auf Instagram oder Pinterest, andere informieren sich mit Videos auf Youtube, wieder andere lassen sich von den Inhalten der Unternehmensseite auf Facebook inspirieren. Und wenn es Business-Kontakte oder auch Bewerber sind, kommen zudem die Unternehmensrecherchen auf LinkedIn und Xing hinzu. Genau in dieser kanalübergreifenden Kommunikation liegen sowohl die Chance als auch die Herausforderung der Kunden- und Stakeholder-Kommunikation von Unternehmen.

Unternehmen sehen sich häufig unter dem Druck, alle diese Kanäle gleich gut zu bespielen und vor allem alle Aktivitäten im Überblick zu behalten. Follower, die auf einem Kanal schon lange nichts Neues gelesen haben, könnten schnell den Eindruck erhalten, dass das Unternehmen nicht mehr existiert. Gerade dann, wenn Kommentare oder Fragen von der Marke nicht beantwortet werden, entsteht in jedem Fall ein negativer Beigeschmack.

Social Media Management – Kommunikationsstrategie im 21. Jahrhundert

Heute ist es – noch mehr als früher – nahezu unerlässlich, sich über mehr als nur einen Kommunikationskanal mit (potenziellen) Kundinnen und Kunden auszutauschen und Beziehungen zu pflegen. Genau darum geht es beim Multichannel Marketing. Kommunikation mit den Zielgruppen findet über verschiedenste Plattformen und Kommunikationskanäle statt. So erreichen Sie die richtigen Personen und können dabei bestenfalls auch neue, relevante Kontakte gewinnen.

Die richtige Kommunikation mit Menschen ist ein Erfolgsfaktor und ein gutes Gespräch kann man nicht ersetzen. Mit sozialen Medien kann man die Kommunikation starten und Social Media Management hilft den Dialog zu initiieren. Für eine ausgeklügelte Kommunikationsstrategie sind Aktivitäten in sozialen Netzwerken ein erster Schritt auf dem Weg zum persönlichen Gespräch mit Kunden und Interessenten.


Marken, die erkannt haben, dass ihnen mit Social Media ein günstiger Werbe- und Kommunikationskanal zur Verfügung steht, bedienen sich intelligenter Social-Media-Managementsysteme. Damit gelingt es, über eine einzige Plattform nicht nur neue Beiträge zu veröffentlichen und zu planen, sondern auch alle Aktivitäten im Blick zu behalten.

Marketing über viele Kanäle hinweg –  Verlagerung der Kommunikation in die Online-Welt

Bewegte sich Multichannel Marketing für KMUs früher in Bereichen wie Printmedien (etwa in Tageszeitungen), Kinowerbung und Radio, hat sich das im Laufe der Jahre gewandelt. Heute findet die Werbetätigkeit online statt und es findet eine direkte Interaktion mit der Zielgruppe statt. Früher war Werbung ein Monolog – Als Unternehmen haben Sie Werbung ausgespielt und „gehofft“, dass Ihre potenzielle Zielgruppe die Werbung wahrnimmt. Heute erhalten Sie durch Kommentare, Likes und andere Interaktion ein direktes Feedback. Auch Ihre Produkte, Ihre Leistung und Sie als Unternehmen werden in sozialen Netzwerken bewertet und Ihre Kunden können Sie rezensieren.
Es ist eine agile Kommunikation und Nutzer geben nicht nur Feedback, sondern wünschen sich auch eine Rückmeldung des Unternehmens.

Noch immer verstehen viele Unternehmen, diesen Kommunikationskanal als Einbahnstraße. Sie veröffentlichen ihre Beiträge und hoffen, damit den ein oder anderen Kunden in den Shop zu locken. Dabei wird das größte Potenzial dieser Plattformen deutlich vernachlässigt. Social Listening nennt sich eine Strategie, bei der Marketingverantwortliche die Social-Media-Sphäre nach Erwähnungen des Markennamens oder Diskussionen zu Produkten abhören. Ziel ist es, herauszufinden, welche Themen die Zielgruppe beschäftigen. Dieses Wissen kann anschließend wieder in neue Beiträge einfließen oder aber sogar in die Sortimentsgestaltung.

Insbesondere die Messung der Wirksamkeit und Reichweite von Beiträgen gestaltet sich bei der Online-Kommunikation weitaus genauer. Das bewirkt, dass Kommunikationsmaßnahmen heute weitaus effizienter und mit geringeren Streuverlusten ergriffen werden können. Letztendlich darf die  intelligente Analyse der Social-Media-Aktivitäten nicht fehlen. Durch die Gruppierung von Beiträgen in bestimmte Kampagnen lässt sich etwa im Nachhinein gut erkennen, welche Posts am besten funktioniert haben und welche Ergebnisse diese auch gebracht haben. Damit lässt sich das Social Media Management nach und nach optimieren, um auch weiterhin auf die Postings zu setzen, die bei der Community gut ankommen.

Aber mit der steigenden Anzahl an relevanten Plattformen, die Betonung liegt auf „relevant“, wird es auch schwieriger, diese alle gleichermaßen zu bespielen und keine davon zu vernachlässigen.

Effektive Kommunikation – Planung und Verwaltung in einem zentralen System

Gelungene Kommunikation über mehrere Kanäle hinweg erfordern nicht nur eine genaue Kenntnis der Zielgruppe und verschiedenster Buyer Personas. Sie erfordern auch eine genaue Strukturierung und Planung der einzelnen Arbeitsschritte und Workflows. Schließlich soll alles reibungslos laufen und der Social Media Manager immer den Überblick über alle Postings haben – egal ob geplant, in Arbeit oder veröffentlicht, ob Blogposting oder ein Beitrag für diverse Social-Media-Plattformen.

Auf vielen verschiedenen Online-Plattformen präsent zu sein, kann ohne automatisierte Prozesse und die richtigen Tools ein riesiger Zeitfresser sein. Moderne Marketing-Systeme und vor allem gute Social-Media-Management-Plattformen ermöglichen es, Beiträge unkompliziert auf mehreren Plattformen – zeitgesteuert – und über verschiedene Zielgruppen hinweg zu verbreiten. So entsteht auf allen Plattformen ein einheitliches Bild und eine einheitliche Kommunikation der eigenen Marke, ohne dabei eins der Portale zu vernachlässigen.

Fazit: Multichannel-Marketing verbessert die Kommunikation mit Bestandskunden und Interessenten und ermöglicht ein direktes Feedback. Es kann eine Herausforderung sein – gerade hinsichtlich personeller Ressourcen. Um viele Kanäle zu bespielen und dabei keine zu vernachlässigen, benötigt es gute Planung, klare Workflows und die richtigen Tools zur Koordination und Messung. Heute ist es ein wichtiger Instrument für den direkten Austausch mit potenziellen Kunden.

Pressemitteilung im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/08/05/social-media-management/ veröffentlicht.

Weitere Informationen und Tipps zu Social Media Marketing und zu Tools, die Sie für Ihr Onlinemarketing und eine Marketing-Automation einsetzen können, erhalten Sie unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

6. Mai 2021
von Redaktion
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DIE BEDEUTUNG DER MARKETINGANALYSE

oder: „Nach der Kampagne ist vor der Kampagne“

Jeder Fußball-Interessierte weiss, „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“. Sepp Herberger hat diese Fußballer-Weisheit ins Trainer-Bewusstsein gebracht und das lässt sich auch ins Onlinemarketing für die Marketinganalyse übertragen. „Nach der Kampagne ist vor der Kampagne!“

Ein fixer Bestandteil eines jeden Prozesses rund um Kampagnen in der Werbung ist die Marketinganalyse. Sie steht nach jeder veröffentlichten Kampagne auf dem Pflichtprogramm und liefert wertvolle Informationen für alle folgenden Werbemaßnahmen. Was ist gut gelaufen? Was hat nicht funktioniert? Wer wurde erreicht? Wie viele Conversions gab es? Kurz: War die Kampagne erfolgreich und wo besteht Verbesserungspotenzial?

Die Analyse von Marketingkampagnen

Dank Big Data ist es heute möglich, Online-Kampagnen bis ins kleinste Detail zu analysieren. Was bei der Marketinganalyse herauskommt, beeinflusst die folgenden Ableitungen, die Werbestrategien und auch die Budgetverteilung. Verschiedene Trackingtools machen ein Sammeln von Nutzerdaten möglich, um diese im Anschluss analysieren zu können. Google Analytics vom Suchmaschinenmarktführer Google ist wohl eines der bekanntesten Trackingtools, doch dank künstlicher Intelligenz im Marketing gehen die Analysemöglichkeiten heute noch deutlich weiter.

Trackingtools zur Sammlung und Analyse von Nutzerdaten

Marketing-Tools machen es zum Beispiel möglich, festzustellen, auf welchem Weg Besucher auf eine Landingpage, eine Anzeige oder die Webseite gelangen – etwa über Social Media Portale, über Suchmaschinen, einen Backlink auf einer anderen Webseite oder durch einen Direktzugriff. Aber es kann auch festgestellt werden, wie lange User auf der jeweiligen Seite verweilen, was sie hier für Handlungen setzen, ob sie danach noch auf der Webseite bleiben und vieles mehr. Bestimmte Codes, die zum Beispiel in den Webseiten-Quellcode eingefügt werden ermöglichen noch detailliertere Informationen – etwa, ob der Besucher, der über Facebook auf die Landingpage gelangt ist über das eigene Profil hierher gelangt ist, über einen bestimmten Beitrag oder den Link, den irgendein anderer Nutzer auf Facebook gepostet hat.

Für eine spezifische Auswertung, ob das Design einer Landingpage und die CallToAction auch wirklich bei der Zielgruppe Anklang finden und genutzt werden gibt es neben der klassischen Webanalyse auch Tools, mit denen Sie den Bewegungsverlauf  und das Klickverhalten der Nutzer prüfen können. Ein Anbieter einer derartigen Heatmap-Analyse ist beispielsweise Hotjar. Hotjar bietet Ihnen eine kostenlose Testversion mit der Sie bereits das Nutzungsverhalten auf Basis einer visuellen Heatmap nachvollziehen können.

DIE MARKETINGANALYSE VON E-MAIL-KAMPAGNEN: ÖFFNUNGSRATE UND CTR

Auch E-Mail-Kampagnen lassen sich analysieren. Jede Software für E-Mail-Marketingkampagnen erlaubt es üblicherweise, auf Daten wie die Öffnungsrate verschickter E-Mails zuzugreifen. Wird die Gesamtzahl der versendeten E-Mails mit den nicht angekommenen und den geöffneten gegengerechnet, ergibt sich der Prozentsatz der tatsächlich geöffneten Mails – eine wichtige Kennzahl in diesem Bereich des Marketing.

Eine Software, die zudem das Klickverhalten in den Emails analysiert hilft Ihnen die sogenannte Click-Through-Rate (CTR) zu berechnen.  Die CTR verrät, wie viele der Personen, die die Marketing-Mail geöffnet haben, auch über einen Link darin auf die Webseite gelangt sind. So sehen Sie bereits, wie der Inhalt der Email bei den Lesern wahrgenommen wird und ob ein weiteres Interesse an den Themen besteht. Zwei Email-Marketing Systeme mit denen Sie Ihre Email Marketing Kampagnen optimal analysieren können sind CleverReach und Klick-Tipp

Email-Marketing – In der Marketinganalyse zählt der ROI

Letztendlich ist auch Email-Marketing eine Werbemaßnahme und sollte bestenfalls anhand eines Return on Invest (ROI) in einem messbaren Mehrwert für Ihr Unternehmen bewertet werden. Vorrangiges Interesse ist dabei in den meisten Fällen ein höherer Umsatz oder ein konkreter Abverkauf. Dafür sind die nach der Kampagne generierten Verkäufe wichtig. Bei der Analyse ist eine CRM-Software oder eine eCommerce-Analyse Ihres Onlineshops sehr hilfreich. Ein CRM-System in Verbindung mit Marketing Automation hilft Ihnen darüber hinaus, nicht nur den Klick in der Email festzustellen, sondern auch konkrete Handlungen aufgrund des Klickverhaltens in komplexen Prozessketten zu automatisieren. Eine Marketing Automation Suite mit angeschlossenem CRM ist beispielsweise Sharpspring.

Neben dem Umsatz-Ziel kann auch die bessere Kundenbindung und der Service im Vordergrund stehen. Mails zur Ankündigung neuer Produkte, Dienstleistungsparten oder Veranstaltungen können nicht mit einem unmittelbaren Umsatzziel bemessen werden, Sie sind aber ein wichtiger Bestandteil einer Kommunikationsstrategie, die mittelfristig auf jeden Fall einen hohen Mehrwert für ein Unternehmen bringt.

DIE BEDEUTUNG DER MARKETINGANALYSE

Um festzustellen, ob eine Kampagne erfolgreich war und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, ist eine Marketinganalyse notwendig. Mit verschiedenen Kennzahlen lassen sich im Online Marketing heute sehr leicht sehr detaillierte Informationen aus gesammelten Nutzerdaten herauslesen, die in die Strategie und die Budgetverteilung einfließen können. Aber Vorsicht: Nicht jedes Marketingziel lässt sich in so einfachen Kennzahlen messen. Geht es etwa um die Erhöhung des Markenbewusstseins oder darum, wie Menschen die Kampagne empfunden haben, wird es etwas schwieriger. Aus diesem Grund sollte die Analyse immer an Ihrem konkreten Bedarf ausgerichtet sein.  Jede Auswertung soll Ihnen dabei helfen Ihre Werbetätigkeit zu bewerten und daraus Rückschlüsse für Folgemaßnahmen zu ziehen. Wenn Ihnen dazu eine Webanalyse zu zahlenlastig ist und Ihnen die Interpretation eher wie ein Würfelspiel vorkommt, dann sollten Sie Ihre eigene Analyse ausführen. Manchmal sind es gerade die einfachen Analysen, die Ihnen viel mehr über Ihre Werbestrategie und Ihre Kunden sagen.

Nutzen Sie also nicht nur die digitalen Messwerte, sondern bedienen Sie sich auch klassischer Instrumente. Hier einige Beispiele:

  • Wenn Kunden sich telefonisch bei Ihnen melden, dann fragen Sie, wie Sie auf sie aufmerksam geworden sind und dokumentieren Sie über einen konkreten Zeitraum jede Anfrage.
  • Wenn Sie einen Tag der Offenen Tür ausführen, dann gehen Sie auf den Parkplatz und notieren Sie sich, aus welchen Orten Ihre Kunden angereist sind, oder Fragen Sie beim Kauf nach der PLZ des Käufers und notieren Sie das in einer Liste. Gleichen Sie die PLZ / Ortsliste mit Ihrem bevorzugten Werbegebiet ab.
  • Wenn Sie als KFZ-Betrieb über Radio-Werbung nachdenken, dann schauen Sie in den Fahrzeugen Ihrer Kunden, welcher Radiosender eingeschaltet ist.
  • Wenn Sie über Onlinemarketing in den sozialen Netzwerken nachdenken, dann fragen Sie Ihre Kunden welche Netzwerke sie nutzen.
  • Die meisten Neukunden melden sich bei Ihnen telefonisch? Super! Schalten Sie bei der nächsten Werbemaßnahme eine eigene Marketing-Telefonnummer und messen Sie jeden Anruf.

Wie sie sehen, müssen Sie sich nicht auf den Zahlenwust Ihres digitalen Marketings verlassen. Onlinemarketing bietet Ihnen viele Möglichkeiten und enorme Datenmengen. Welche Daten Sie davon nutzen und wie Ihre persönliche, objektive Bewertung aussieht, das entscheiden immer noch Sie! Nutzen Sie also die Informationen und bewerten Sie nach Ihren eigenen Kriterien. Und zu guter letzt:  – Keiner kennt Ihre Kunden besser als Sie selbst – ein gesundes Bauchgefühl hat Sie dahin gebracht wo sie heute stehen, also sollte man auch immer einen gewissen Anteil an Bauchgefühl mit in seine Entscheidungen einfließen lassen.

Weitere Informationen und Tipps zur Marketinganalyse und zu Tools, die Sie für Ihr Onlinemarketing und eine Marketing-Automation einsetzen können, erhalten Sie unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

22. März 2021
von Kim Weinand
Kommentare deaktiviert für Persönliches Bestandskundenmanagement durch Automation – Geht das?

Persönliches Bestandskundenmanagement durch Automation – Geht das?

Bestanskundenansprache ist günstiger als Neukundenakquise“ dieses Motto ist den meisten Unternehmern bekannt und wird branchenunabhängig bestätigt. Dennoch investiert man in Marketing und Vertrieb häufig wesentlich höhere Budgets, als in das Bestandskundenmanagement.

Wir nutzen diverse Werbekanäle für die Neukundenansprache, wir nutzen Vertriebstrichter um den Entscheidungszyklus der potenziellen Neukunden zu steuern, wir beauftragen Agenturen und Werbetreibende bei denen Dienstleistungskosten entstehen und wir nutzen Remarketing um die Interessenten mit erneuter Werbeansprache für uns zu gewinnen. Der Prozess unterscheidet dabei meistens nicht zwischen Bestandskunden und Neukunden obwohl jedem die eben genannte Binsenweisheit „Bestanskundenansprache ist günstiger als Neukundenakquise“ bekannt ist.

Es ist günstiger einen Kunden, der bereits einmal gekauft hat, erneut anzusprechen und zu einem weiteren Kauf zu bringen, als einen unbekannten Kunden von sich zu überzeugen.

Die Kunst des Bestandskundenmanagement besteht darin, sich selbst nach einiger Zeit wieder ins Blickfeld des Kunden zu rücken. Gerade im Online-Marketing bieten sich dabei glücklicherweise viele Möglichkeiten, erneut mit dem Kunden in Kontakt zu treten. Der Schlüssel dazu sind sogenannte Trigger-Aktionen. Bestimmte Auslöser, die dazu führen, dass ein Bestandskunde unser Unternehmen erneut wahrnimmt und mit uns Interagiert. Eine gängige Methode sind Trigger-Emails

Bestandskundenmanagement mit Trigger-E-Mails verbessern

Trigger-E-Mails liefern eine 5-fach höhere Conversion-Rate als normale Newsletter. Bestandskundenmanagement wirkt, das zeigen die Ergebnisse zahlreicher Studien zu diesem Thema. Zudem lassen sich drei Viertel aller E-Mail-Umsätze auf Trigger-E-Mails zurückführen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Im Vergleich zu Newslettern und unspezifische Marketingmails, die einfach auf eine möglichst breite Streuung abzielen in der Hoffnung, dass einige wenige Prozent der Empfänger darauf reagieren, beziehen sich Trigger-E-Mails immer auf ein bestimmtes Ereignis und damit direkt auf die persönliche Wahrnehmung des Empfängers. Beispiele dafür sind:

  • Eine Dankeschön-E-Mail für die Registrierung als Kunde
  • Eine Gratulation zum Geburtstag des Kunden
  • Produktvorschläge, die sich auf bereits in der Vergangenheit getätigte Käufe beziehen
  • Rabatte und spezielle Angebote nach Erreichen bestimmter Einkaufsvolumina und Treuebonus
  • Erinnerung an noch nicht bestellte Produkte im Warenkorb
  • Erinnerung an Produkte auf der Wunschliste, die gerade vergünstigt wurden
  • Dankeschön-Nachricht für die Registrierung zum Newsletter
  • Erinnerung an Service- und Garantieleistungen
  • Erinnerung an Wartungs- und Intervalltermine

Die Möglichkeiten, Ereignisse in der Kaufhistorie bzw. im Verhalten des Kunden, aber auch einfach anhand seiner persönlichen Kundendaten zu nutzen, um dazu angepasste Trigger-E-Mails zu erstellen, sind vielfältig. Je nach Branche, Geschäftssparte und Vertriebsart sollte die gesamte Customer Journey und jede Interaktion auf solche Ereignisse durchleuchtet werden. Selbstverständlich ist es dabei nicht notwendig, selbst täglich das Verhalten aller Kunden zu studieren, um dann einzeln E-Mails rauszusenden und damit die Kunden zu triggern. Einmal eingerichtet, kann dies auf Basis der Kundendatenbank automatisiert erfolgen.

Automatisierter Email-Versand verbessert das Bestandskundenmanagement

Wenn aus Interessenten Kunden werden und diese sich in einem Online Shop registrieren oder in unserem lokalen Geschäft Produkte / Leistungen einkaufen oder wir einen Auftragbei Ihnen vor Ort ausführen, dann erhalten wir auftragsbezogene Informationen zu unserem Kunden. Diese Daten können entweder ungenutzt verpuffen oder aber gespeichert, analysiert und für eine wiederholte Ansprache genutzt werden. Genau zu diesem Zweck kann man zum richtigen Zeitpunkt gezielte Trigger einsetzen und so ins Bestandskundenmanagement einsteigen.

Relevante Information statt verkaufsorientierte Kundenansprache

Wichtig in dem Zusamennhang – es geht nicht darum Kunden blindlings neue Produkte zu verkaufen. Bieten Sie Ihren Kunden durch Automation einen echten Mehrwert, den Ihre Kunden schätzen werden.

Sie fragen sich wie das geht? Hier einige Beispiele:

  • Als Arzt können Sie Ihre Kunden zeitgesteuert und automatisiert an die Gesundheitsvorsorge / an den Gesundheits-Check erinnern.
  • Als KFZ-Werkstatt können sie Ihre Kunden datumsgesteuert und automatisiert an den TÜV-Termin / an den Reifenwechsel erinnern
  • Als Versicherungsmakler können Sie Ihre Kunden einmal im Jahr zeitgesteuert nach einer Änderung der Lebenssituation fragen und nachhören ob Ihr Kunde aktiven Beratungsbedarf sieht.
  • Als Schuhgeschäft / Boutique / Modehaus, etc.  (Online, stationär) können Sie Ihre Kunden entsprechend der Schuhgröße / Konfektionsgröße Ihrer Kunden automatisiert in einer Email die saisonalen Neuheiten präsentieren
  • Als Friseur / Beautysalon/ können Sie Kunden termingesteuert einen Tag vor dem Termin automatisiert an die Uhrzeit erinnern und auf den Mundschutz hinweisen.
  • Als Dienstleistungsbetrieb (Heizung, Wasser, Klima, Lüftung, etc) können Sie Ihre Kunden entsprechend Kauf-Datum oder letztem Wartungstermin automatisiert an den nächsten Wartungstermin erinnern.  

Je mehr Daten über einen Kunden für das Bestandskundenmanagement zur Verfügung stehen, umso besser. Da Kunden durch das Ausfüllen von Formularen und der Buchung von Leistungen und Produkten über die Webseite selbst für das Zusammentragen der Informationen sorgen, braucht es ein automatisiertes System, das diese Informationen zu nutzen versteht und so laufend für die Reaktivierung bestehender Kunden sorgt. Die wichtigste Aufgabe besteht daher vor allem darin, die Informationen in Beziehung zu automatisierten Folgeaktionen zu setzen und damit genau die Angebote zu senden, auf die der Empfänger reagiert.

Eine Maßnahme, die dauerhaft für höhere Umsätze und gesteigerte Kundenzuriedenheit sorgt.

Pressemitteilung im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/03/22/persoenliches-bestandskundenmanagement-durch-automation-geht-das/ veröffentlicht.

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de