SEO 1×1

Informationen zu SEO und SEM in Verbindung mit der Suchmaschine Google.

7. Februar 2022
von Redaktion
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SEO-Experten: Obacht beim Webseiten-Relaunch.

Vor der Neugestaltung sollte eine Komplettanalyse erfolgen.

Webseiten sollten von Zeit zu Zeit überarbeitet werden, um einerseits das Design dem Zahn der Zeit anzupassen, gleichzeitig aber auch Inhalte zu überarbeiten und auch technisch up to date zu bleiben. In einigen Fällen hat der Webseiten-Relaunch auch unternehmenspolitische Hintergründe. Beispielsweise, wenn auch ein Markenrelaunch vollzogen wird oder eine neue Marketingausrichtung verfolgt wird.
Mit dem großzügigen Umbau einer Webseite können jedoch auch einige SEO-technische Risiken einhergehen. Bei der Umgestaltung sollte daher ein SEO-Experte mit eingebunden werden, der dafür sorgt, dass bereits erreichte Erfolge durch die Neugestaltung der Webseite nicht verloren gehen.

Auch bei der Umstellung auf neue CMS-Systeme können Risiken auftreten. Selbst dann, wenn die optische Oberfläche der Webseite nur geringfügig verändert wird. Oftmals fallen diese SEO-Fehler Laien auf den ersten Blick gar nicht auf. Dazu gehören beispielsweise Links, die von anderen Seiten auf die Webseite führen, aber nach der System-Umstellung etwa ins Leere führen, da sich die Adresse der Subdomain geringfügig geändert hat.
Solche toten Links werden von Google gar negativ gewertet.

Darüber hinaus ist auch der Content auf der Webseite von großer Bedeutung. Werden Inhalte, die bei Google & Co bereits gut gelistet waren und für viel natürlichen Traffic sorgten, komplett von der Webseite gelöscht, so kann dies natürlich auch einen erheblichen Traffic-Verlust mit sich bringen.

Um auch bei der Umstellung bzw. beim Relaunch einer Webseite keine Risiken einzugehen und das SEO-Ranking beizubehalten, sollte vor der Neugestaltung daher eine Komplettanalyse erfolgen und auch bei der Umgestaltung sollte ein SEO-Experte mit eingebunden werden.

23. Dezember 2021
von Redaktion
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Warum erfolgreiche Unternehmen weiterhin auf E-Mails und Newsletter setzen

Auch, wenn immer wieder postuliert wird, dass Newsletter und E-Mails bereits als veraltetes und verstaubtes Werbewerkzeug gelten, setzen manche Unternehmen weiterhin auf Email-Marketing. Und das ist auch gut so.

Die Email bleibt der direkte Kommunikationskanal zwischen Unternehmen und Kunde und es gibt viele Vorteile, die auch in 2022 noch für den Einsatz von Email-Marketing stehen:

  • E-Mails genießen überdurchschnittlich hohe Wahrnehmung, da der Empfänger die Nachricht in jedem Fall erhält. (…sofern sie nicht aus technischen Gründen im Spam-Ordner landet.) Die Botschaft wird dem Nutzer unmittelbar und ohne Ablenkung wie beispielsweise bei Displaywerbung zugestellt.  
  • Der E-Mail-Posteingang wird nach wie vor mit dem etablierten Brief gleichgesetzt. Insofern messen Menschen auch E-Mails eine gewisse Wichtigkeit zu und widmen sich diesen Inhalten daher fokussierter als anderen Kommunikationsformen, die schnell als Werbung enttarnt sind. Auch der Umstand, dass sich der Empfänger anfangs einmal bewusst für die Zusendung des Newsletters entschieden hat, spielt dabei eine Rolle.
  • Die Ablenkungen im E-Mail-Postfach sind deutlich geringer. Während etwa in Instagram oder der Facebook-Timeline die Verlockung groß ist, schnell weiter zu scrollen, ist der Bildschirm im E-Mail-Programm vollständig mit der geöffneten E-Mail ausgefüllt.
  • Da E-Mails als wichtiger erachtet werden als andere Kanäle und Ablenkungen fehlen, nehmen sich Nutzer auch mehr Zeit, um diese zu lesen, wenn sie einmal geöffnet sind.
  • Der Versender der E-Mails bzw. Newsletter hat nicht nur volle Kontrolle über die Gestaltungsmöglichkeit, sondern auch weit mehr Platz als in vielen Online-Werbeformaten. So lassen sich auch mehrere Botschaften in einem Newsletter einpflegen und mit Fotos, Links und anderen Elementen anreichern.
  • Die Botschaft kann personalisiert erfolgen. Während man in der klassischen Werbung lediglich eine Massenansprache ausführen kann, ist eine E-Mail etwas persönliches und man kann den Interessent per Namen ansprechen.

MIT E-MAIL-MARKETING DIE KUNDENBINDUNG STÄRKEN

Häufig mangelt es heute im B2C-, aber auch im B2B-Geschäft an persönlichem Kontakt, da der Verkauf nicht mehr wie früher vorwiegend in stationären Ladengeschäften von Person zu Person stattfindet. Der Umstand, dass keine persönliche Beziehung mehr zwischen Anbieter und Kunde vorhanden ist, bringt einige Nachteile mit sich. Denn der Kunde ist dadurch auch deutlich wechselwilliger, was eine schwächere Kundenbindung bedeutet. Anbieter sind daher dazu angehalten, die persönliche Ebene auch bei der digitalen Kommunikation wiederherzustellen und damit die Kundenbindung zu steigern. E-Mail-Marketing kann ein möglicher Weg dazu sein.  

So machen Shops aus Einmalkäufern Stammkunden

Welche Faktoren Kunden heute wichtig sind, um bei einem Anbieter zu kaufen, macht der Handelsriese Amazon vor. Kunden möchten, dass ihre Bestellung möglichst einfach und bequem abläuft. Sie möchten unkomplizierten Service genießen und keine Risiken bei Onlinekäufen eingehen. Ein Anbieter, bei dem ihre Versanddaten bereits einmal hinterlegt sind und der sich als verlässlicher Versender glaubhaft machen kann, ist dabei klar im Vorteil. Diese Glaubwürdigkeit auch zu transportieren, gelingt häufig im Laufe der Zeit über mehrere E-Mail-Zusendungen. In diesen wird Vertrauen aufgebaut und Werte sowie Leistungsportfolio können präsentiert werden. 

Personalisierte Zusendungen zeigen Wertschätzung

Nach der ersten Bestellung eines Kunden im Shop sind meist noch nicht allzu viele Informationen über diesen vorhanden. Die E-Mail-Adresse ist aber in der Regel ein Datenfeld, das allein für den Bestellvorgang bereits unerlässlich ist. Mit einem Opt-in-Kästchen im Registrierungsprozess dürfen dem Kunden auch weiterhin Mailings gesendet werden. Dies kann der erste Schritt sein, um einem Kunden, der vielleicht ein Produkt nur deshalb bei Ihnen gekauft hat, weil es preislich interessant war, nach und nach mehr über Ihr Unternehmen zu erzählen und so eine Kundenbeziehung aufzubauen.

Besonders gute Ergebnisse hinsichtlich der Stärkung der Kundenbindung lassen sich erzielen, wenn den Empfängern der E-Mails mit jeder Aussendung ein inhaltlicher Mehrwert geboten wird. Tipps für den Umgang mit den Produkten und für den Alltag sind nicht nur gute Aufhänger im Newsletter, die zum Weiterlesen animieren. Sie bleiben auch positiv in Erinnerung, sodass der Kunde beim nächsten Kauf eher an Sie als Anbieter denken wird.

Je mehr Informationen über Verhalten, Kaufgewohnheiten und Interessengebiete mit der Zeit über den E-Mail-Empfänger bekannt sind, umso besser lassen sich die Zusendungen auch personalisiert gestalten. Dies schafft nicht selten einen Wow-Effekt, da er dann schnell den Eindruck gewinnt, der Anbieter hätte die Informationen in der E-Mail speziell für ihn zusammengestellt.

Sich in Erinnerung rufen in einer schnelllebigen Zeit

Eine Entwicklung, der lokale Unternehmen, Handwerker und KMUs natürlich entgegenwirken sollten, ist die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Gerade auf Social-Media-Plattformen, aber auch auf anderen Webseiten im Internet werden Nutzer täglich mit einer Vielzahl an Eindrücken geradezu bombardiert. Regelmäßige und mehr oder weder gleichförmige E-Mails von einem Anbieter können dabei einen konstanten Anker bieten, der hervorsticht. Vor allem gelingt es somit, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen und dann, wenn wieder ein Konsumbedarf entsteht, noch im Gedächtnis des Kunden präsent zu sein. Denn nach wie vor gilt, dass es weniger aufwendig ist, einen Kunden, der bereits einmal gekauft hat, zu halten, als einen neuen Kunden zu gewinnen. 

Die digitale Präsenz unterstützt das lokale Unternehmen dabei im Gedächtnis zu bleiben.

E-MAIL- UND NEWSLETTERMARKETING: DARUM IST E-MAIL-MARKETING WEITERHIN WICHTIG

Wer sich viel im Internet aufhält und sich mit den unterschiedlichen Plattformen beschäftigt, kann schnell den Eindruck gewinnen, dass beinahe jeden Monat eine neue Social-Media-Plattform oder ein neuer Kommunikationskanal auftaucht, über den es möglich ist, die gewünschte Zielgruppe zu erreichen und das in vielen Fällen kostenlos. Doch die zeitlichen Ressourcen genügen nicht, um alle zur Auswahl stehenden Kanäle gleichmäßig zu bespielen. Es stellt sich also für manch einen die Frage, ob bisherige Kanäle aufgegeben werden sollten. Warum beispielsweise das E-Mail-Marketing, das es bereits seit den Anfängen des Internets gibt, noch weiterführen?

E-Mail- und Newslettermarketing entwickelt sich weiter

Wenn E-Mail- und Newslettermarketing als obsolet bezeichnet wird, dann geschieht dies oft vor dem falschen Hintergrund, dass sich dieses Marketingtool in den letzten Jahren nicht verändert hat, sondern stehen geblieben ist. Das Gegenteil ist allerdings der Fall. Dank der Kopplung mit Nutzerdatenbanken gelingt es immer besser, individualisierte Newsletter an verschiedene Nutzergruppen auszusenden und diese damit immer personalisierter anzusprechen. So können neben den allgemeinen Inhalten im Newsletter auch flexible Elemente vorgesehen sein, die automatisch mit Inhalten befüllt werden, für die sich der Empfänger aufgrund seiner Einkaufshistorie wahrscheinlich besonders interessiert. E-Mails können aber auch zu verschiedenen Zeiten an unterschiedliche Nutzer gesendet werden, um die Öffnungsrate auf Grundlage ihres bisher bekannten Verhaltens zu steigern.

Weitreichende Analyse- und Optimierungsmöglichkeiten

Ein weiterer Vorteil beim Versand von Newslettern besteht in den vielfältigen Analysemethoden. So lässt sich zentral abrufen, wie hoch die Öffnungsrate war, welche Inhalte am besten funktioniert haben und welche Links am meisten geklickt wurden. So lassen sich Inhalte, CTAs und Sendezeiten Stück für Stück optimieren, um immer bessere Ergebnisse zu erzielen.

Pressemitteilung im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/12/23/warum-erfolgreiche-unternehmen-weiterhin-auf-e-mails-und-newsletter-setzen/ veröffentlicht.

Weitere Informationen und Tipps zu Social Media Marketing und zu Tools, die Sie für Ihr Onlinemarketing und eine Marketing-Automation einsetzen können, erhalten Sie unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

8. Dezember 2021
von Kim Weinand
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Buchempfehlung: Local Marketing – online werben, lokal verkaufen

Modernes Online-Marketing bietet viele Kanäle, auf denen Menschen mit Werbung erreicht werden. Wer ein ganz klar definiertes, regionales Einzugsgebiet ins Visier genommen hat, der kann auch dort gezielt werben: Facebook und Google machen es möglich. Local Marketing – wie sich diese Marketingdisziplin nennt – hat das Ziel, alle, die regional nach Dienstleistungen und Produkten suchen, zum eigenen Angebot hinzuführen, bestenfalls direkt in den Laden vor Ort. Wie das genau geht, zeigt Kim Weinand in seinem neuen Buch „Local Marketing“. Der erfahrene Online-Marketing-Manager zeigt auf, wie sich mit Google My Business, SEO, Facebook Ads, YouTube-Videos und weiteren Online-Marketing-Techniken schnell erste Erfolge einstellen. Dabei setzt er kein Vorwissen voraus, sondern erklärt Konzepte wie Customer Journey und Content Marketing gut verständlich und mit lockerer Sprache. Besonders nützlich sind die vielen Praxisbeispiele im Buch, die deutlich illustrieren, wo die Vorteile im Local Marketing liegen. Die Themen Erfolgsmessung und Monitoring kommen nicht zu kurz, sodass auch Laien schnell auswerten können, ob die getroffenen Maßnahmen Erfolg brachten. Ein guter Einstieg ins Thema für Einzelhändler, KMU und Selbstständig, und ein verständliches Werk, um mit gutem Online-Marketing dass eigene Business anzukurbeln.

Führen Sie neue Kundschaft aus der digitalen Welt direkt in Ihr lokales Geschäft. Kim Weinand zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Produkte und Dienstleitungen im Netz so präsentieren, dass Sie bei lokalen Online-Recherchen gefunden werden. Sie erfahren wie Sie Ihre Zielgruppe verstehen und die richtigen Online-Maßnahmen finden. So stärken Sie mithilfe von Google My Business, Facebook Ads, Social Media Marketing und Suchmaschinen-Optimierung Ihre Marke. Die klaren und praktischen Anleitungen sowie zahlreiche Beispiele unterstützen Sie auf Ihrem Weg in die Welt des lokalen Marketings. Der richtige Mix beschert Ihnen spürbar mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und am Ende mehr Umsatz.“

Bibliographische Hinweise:

Local Marketing
Rheinwerk Computing; 1. Edition (26. November 2021)
312 Seiten, broschiert, 34,90 Euro
ISBN 978-3-8362-8372-4

www.rheinwerk-verlag.de/local-marketing

14. November 2021
von Kim Weinand
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„Local Marketing“ – Ein Leitfaden für lokales (Online-)Marketing

Am 26. November erscheint das neue Buch von Kim Weinand „Local Marketing – Der praktische Ratgeber für mehr Sichtbarkeit und Kundschaft im stationären Handel“. Das Buch bietet Ihnen einen Überblick über die Medienlandschaft und zeigt Ihnen mit welchen Werbemitteln und Maßnahmen Sie als lokales Unternehmen auf Ihre Leistungen und Produkte aufmerksam machen. Mit Projekten aus der Praxis und Detailinformationen zur Umsetzung erhalten Sie einen umfangreichen Überblick über die Möglichkeiten.

Kim Weinand gibt Ihnen eine Anleitung für den Einstieg ins lokale Marketing.

Online-Marketing in der Praxis

Es geht nicht immer alles nach Lehrbuch, und die Umsetzung ist jedes Mal individuell auf das Unternehmen und die jeweilige Situation zugeschnitten. Dennoch gibt es Komponenten, die ich – wie bei einer Checkliste prüfe – und bei jedem Projekt abfrage ob diese Punkte bereits vorhanden sind oder ob wir das umsetzen sollten. Egal ob die Maßnahmen später Bestandteil des Projektes sind, sie bilden den Handlungsleitfaden und geben mir die Gewissheit für eine sorgfältige Beratung. Aus diesem Grund zeige ich Ihnen hier die wichtigsten Komponenten für kleine und mittelständische Unternehmen, mit denen Sie Ihr Online-Marketing anreichern sollten. Es sind bei weitem nicht alle Punkte, und eine vollständige Auflistung würde zu viele Eventualitäten aufgreifen. Die hier genannten sind allerdings für alle Unternehmensformen – egal ob Handwerker, Versicherungsmakler, Dienstleister oder Einzelhändler – wichtig.

Zu den jeweiligen Punkten habe ich Ihnen die Kapitel meines Buchs „Local Marketing – Der praktische Ratgeber für mehr Sichtbarkeit und Kundschaft im stationären Handel“ genannt, sodass Sie die Tabelle später mit diesen Informationen schnell wieder aufrufen können und Ihr Wissen vertiefen können.

Checkliste Onlinemarketing

1. Ihr Internetauftritt

Egal ob Onlineshop, App oder Unternehmenspräsenz: Ihr Internetauftritt ist Dreh- und Angelpunkt aller digitalen Aktivität. Hier möchten Sie aus Interessenten Kunden und aus Kunden wiederkehrende Kunden, Freunde und Multiplikatoren machen. Nutzen Sie ein Website-System, welches Sie bedienen können, beispielsweise WordPress, mit dem Sie den verschiedenen Webseitenbesuchern relevante Informationen präsentieren können (weitere Informationen finden Sie in Kapitel 4, »Es geht nicht ohne eigene Website«).

2. Usability & Webanalyse

Eine Analyse bringt Ihnen keine Kunden, sie hilft Ihnen aber dabei herauszufinden, warum keine Kunden kommen und was Sie dafür tun müssen. Und da kommt Usability ins Spiel. Sie benötigen auf Ihrer Internetseite relevante Informationen, die Ihre Zielgruppe entlang der Customer Journey begleitet und zum richtigen Zeitpunkt mit einer Call-to-Action zu einem Lead verwandelt. Nutzen Sie Google Analytics UND die Google Search Console. Optional helfen ergänzende Dienste wie beispielsweise Hotjar. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 9, »Funktioniert meine Werbung?«, und in Kapitel 3, »Die Customer Journey meiner Kundschaft verstehen«.

Weiterführende Links und Informationen zu Hotjar und anderen Tools finden Sie unter Tipps und Links. Hier finden Sie auch eine Ausfüllhilfe zur Ausarbeitung der Customer Journey.

3. Google-My-Business-Eintrag

Sie sind ein lokales Unternehmen, und Sie müssen lokal auffindbar sein. Ein Eintrag in Google My Business ist für Sie ein wichtiges Instrument. Nutzen Sie den Eintrag, und pflegen Sie aktuelle Inhalte ein. Fordern Sie (gute) Kunden zur Bewertung auf, und prüfen Sie regelmäßig, wie Ihr Eintrag auffindbar ist. Werfen Sie dazu einen Blick in Kapitel 7, »Die erste Anlaufstelle – Google My Business«. Im Buch „Local Marketing – Der praktische Ratgeber für mehr Sichtbarkeit und Kundschaft im stationären Handel“ widme ich ein ganzes Kapitel dem Thema Google MyBusiness-Eintrag. Das zeigt welche Relevanz es aus meiner Sicht hat. Achten Sie also auf Ihren Unternehmenseintrag. Schauen Sie sich das Kapitel an und pflegen Sie Ihren Google MyBusiness Eintrag.

4. Suchmaschinenoptimierung für local Marketing

Was nützt Ihnen der schönste Internetauftritt, wenn er nicht gefunden wird? Achten Sie darauf, dass Sie die richtigen Begrifflichkeiten einsetzen und diese auch entsprechend der SEO-Kriterien korrekt eingebaut sind (Überschriften, Title, Description). Prüfen Sie, ob Sie einen relevanten Linkaufbau betreiben können und andere Websites Ihnen eine Referenz (einen Backlink) ausstellen. Dies kann z. B. in lokalen Branchenbüchern, Websites von Unternehmensverbänden, Herstellerseiten und bei Unternehmenspartnern erfolgen. Zu diesem Punkt finden Sie alles Weitere in Kapitel 5, »So werden Sie bei Google von Ihren Kunden gefunden«.

5. Google Ads – Suchmaschinenwerbung

Ihre Präsenz in den richtigen Suchergebnislisten zu relevanten Suchanfragen ist für Sie ein echter Erfolgsgarant. Sofern Sie nicht organisch in den Suchergebnissen Ihrer Zielgruppe erscheinen, sollten Sie über Werbeanzeigen in den entsprechenden Suchergebnissen und Suchmaschinenmarketing nachdenken. Die Informationen zur Werbung in den Suchergebnissen finden Sie in Kapitel 6, »Sichtbar sein mit Google Ads«.

Persönliche Anmerkung: Nein, ich bekomme keine Provision von Google. Immer noch nicht. (Leider, das würde sich schon lohnen) Google Ads ist jedoch nach meiner persönlichen Einschätzung eine der effektivsten Vertriebsformen im Internet für die Neukundengewinnung von KMUs.

6. Social-Media-Aktivitäten

Erstellen Sie Unternehmenseinträge in den sozialen Netzwerken Ihrer Zielgruppen und Kunden. Bespielen Sie die Kanäle mit relevantem, ansprechendem Content. Content Marketing ist sowohl für Social Media, als auch in der Website-Strategie ein wichtiges Instrument. Die Informationen zu sozialen Netzwerken finden Sie in Kapitel 10, »Soll ich auch in Social Media präsent sein?« Informationen zu Content Marketing und das folgende Zitat finden Sie in

Ihre Präsenz in den richtigen Suchergebnislisten zu relevanten Suchanfragen ist für Sie ein echter Erfolgsgarant. Sofern Sie nicht organisch in den Suchergebnissen Ihrer Zielgruppe erscheinen, sollten Sie über Werbeanzeigen in den entsprechenden Suchergebnissen und Suchmaschinenmarketing nachdenken. Die Informationen zur Werbung in den Suchergebnissen finden Sie in Kapitel 11, »Wir müssen reden – mit den Kunden digital richtig kommunizieren«.

Content Marketing wirkt, wenn Ihre Kunden erkennen, dass es nicht die Produkte sind die zu Ihnen passen, sondern dass Sie es sind, die zu Ihren Produkten passen.

Kim Weinand

7. Bestandskundenmanagement

Nutzen Sie E-Mail-Marketing und Marketing-Automation, um aus zufriedenen Kunden wiederkehrende Kunden und Multiplikatoren zu machen. Setzen Sie eine persönliche Ansprache im Newsletter und individuellen Content auf Basis der Interessen und Kommunikationsmaßnahmen jedes Einzelnen. Sie bieten Ihren Kunden einen Mehrwert, ohne dass dies für Sie einen Mehraufwand darstellt. Ganz im Gegenteil – Sie werden durch die Automation entlastet, und gleichzeitig steigt die Kundenbindung aufgrund der höheren Interaktion. (Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 11, »Wir müssen reden – mit den Kunden digital richtig kommunizieren«.) Sieben Punkte für Ihre persönliche Online-Marketing-Strategie. In welchem Tempo und in welcher Reihenfolge Sie diese Punkte umsetzen, ist Ihnen überlassen. Aus meiner Sicht bietet Ihnen die Liste eine fundamentale Basis für ein erfolgreiches lokales (Online-)Marketing.

Schnelleinstieg ins Onlinemarketing

Nun kennen Sie die sieben wichtigsten Komponenten und den Leitfaden für den Schnelleinstieg ins Onlinemarketing.
Wenn Sie Ihr Wissen anreichern möchten, empfehle ich Ihnen die Kapitel im Buch „Local Marketing – Der praktische Ratgeber für mehr Sichtbarkeit und Kundschaft im stationären Handel“ zu lesen. Das Buch richtet sich an Einzelhändler, Selbstständige und KMUs. Ich zeige Ihnen mit klaren und praktischen Anleitungen einen sicheren Weg in die Welt des lokalen Marketings. Präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleitungen im Netz und Sie werden bei lokalen Online-Recherchen gefunden. Mithilfe von Google My Business, Facebook Ads, Social Media Marketing und Suchmaschinen-Optimierung stärken Sie Ihre Marke und Ihr Unternehmen. Der richtige Mix beschert Ihnen spürbar mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und am Ende mehr Umsatz.

Blick ins Buch:

LOCAL MARKETING

Herausgeber ‏ : ‎ Rheinwerk Computing; 1. Edition (26. November 2021)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 340 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3836283727
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3836283724

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Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

7. Oktober 2021
von Redaktion
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WAS MACHT MEIN KUNDE NACH DEM WEBSEITENBESUCH?

Potenziale heben mit Verhaltensnachverfolgung

Jeder Webseitenbesucher ist ein potenzieller Kunde. Denn ist der Kontakt einmal hergestellt, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Besucher noch einmal zu interagieren. Dank Remarketing oder direkter Ansprache kann er wieder zurück zur Webseite gebracht werden. Dann können spezielle Angebote unterbreitet, aber auch Mails ausgesendet werden, um die Nutzer auf bestimmte Landingpages zu lotsen. So geht das Potenzial des Erstkontakts nicht verloren, sondern lässt sich zu einem späterem Zeitpunkt mit Marketing Automation in bare Münze umwandeln.

Was es dafür allerdings benötigt, sind Informationen. Informationen über die Besucher und deren Verhalten. Glücklicherweise können Webseitenbesitzer hierbei heutzutage auf eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte wie Analysetools, CRM, Marketing Automation Suits und künstlicher Intelligenz zählen. Eine ausgeklügelte Kontaktnachverfolgung sammelt Daten über jede Aktion der Webseitenbesucher und bereitet diese übersichtlich auf. So lässt sich anhand der gesammelten Daten rasch erkennen, welche Nutzer nach dem Websitebesuch auch den Newsletter geöffnet haben. Es ist erkennbar, ob sie den Shop von sich aus regelmäßig wieder besuchen oder auf Remarketing-Werbung reagiert haben. Besonders interessant sind selbstverständlich Interaktionen, die auf ein starkes Engagement mit dem Anbieter hinweisen. Beispielsweise, wenn der Nutzer bereits an einem Webinar teilgenommen hat oder auf einer Landingpage ein Formular ausgefüllt hat. Dies deutet auf ein konkreteres Interesse hin und damit auch auf einen Fortschritt in der Customer Journey.

Den Status der Customer Journey erkennen

Je mehr Informationen über Kunden bekannt sind, umso eher lässt sich ihre Position in der Customer Journey einschätzen. Anhand unterschiedlicher Indizien ist es möglich, auszumachen, ob sie sich gerade kurz vor einer Kaufentscheidung befinden. Einem menschlichen Beobachter wäre es kaum möglich, diese Informationen alle aufzunehmen und richtig einzuordnen. Automatisierte Marketingsoftware mit künstlicher Intelligenz bringt dies zustande. Unterschiedliche Informationsquellen werden dafür herangezogen wie z.B:

  • Im CRM-System hinterlegte Daten zum Kunden
  • Das Verhalten des Kunden im Shop
  • Reaktionen auf verschiedene Newsletter-Inhalte
  • Interesse für bestimmte Blogartikel auf der Unternehmenswebseite
  • Bisher gekaufte Produkte
  • Eingegebene Suchbegriffe auf der Webseite
  • Soziodemografische Daten

Anhand all dieser Informationen lässt sich nicht nur ein relativ genaues Kundenprofil erstellen, sondern auch der Status in der Customer Journey bestimmen. Dabei lassen sich Leads außerdem in unterschiedliche Kategorien filtern. Beispielsweise Kunden, die sich für ein bestimmtes Hauptprodukt interessieren oder aber für Zusatzprodukte. Kunden, die schon einmal im Shop eingekauft haben und solche, die mitunter über Empfehlungen auf die Marke aufmerksam geworden sind. So lässt sich mitunter bereits ein Aufhänger für die Kontaktaufnahme finden oder es können die Beweggründe des Kunden besser eingeschätzt werden.

Eine weitere wichtige Unterscheidung in der Leadfilterung kann etwa darin erfolgen, ob der Kunde nur Interesse signalisiert oder aber bereits ein Produkt in den Warenkorb gelegt hat. Gerade dann kann auch wichtig sein, ob er bereits Werbung für dieses Produkt per E-Mail oder in anderer Form erhalten hat. Ist auch dann noch kein Kaufabschluss erfolgt, lässt sich dies mitunter durch andere Maßnahmen wie einen Anruf oder ein Rabattangebot bewirken. So konzentriert sich das Vertriebsteam nur auf die Kunden, die tatsächlich vor dem Kaufabschluss stehen anstatt Zeit und Energie zu sehr zu streuen.

Ein weiterer wichtiger Faktor kann darin bestehen, zu erfahren, über welche Geräte Nutzer mit dem Unternehmen interagieren. Es wird protokolliert, ob über den Desktop-PC, Laptop, Smartphone Tablet, aber auch Smart-Home-Systeme interagiert wird. Je nachdem, welches Gerät benutzt wird, können unterschiedliche Werbebotschaften gestaltet werden, die für das jeweilige Device optimiert sind.

Automatisierte Ansprache je nach Kundenstatus

Mit einer Marketing Automation auf Basis bestimmter Filter werden Nutzer anhand ihres Verhaltens in Kundensegmente eingeteilt. Je nachdem in welcher Phase der Customer Journey sie sich befinden, können Marketing Automation Tools eingesetzt werden um mit dem Kunden in Kontakt zu treten. So wird dem Vertrieb viel Arbeit abgenommen. Anstatt Newsletter auszusenden, die wirken, als würden sie sich an eine allgemeine Zielgruppe richten, sendet man individuelle Nachrichten. So werden Konversationen gestartet, die der Vertrieb ab einer vorher definierten Stufe übernehmen kann.

Die Marketing-Software weiß genau, welche Webinare der Kunde bereits besucht hat, welche Produkte er gekauft hat und wofür er sich interessiert. Daher wird er auch nicht mit unnötigen Informationen überladen, sondern bekommt nur Neues vorgeschlagen, das zu seinem Profil passt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er darauf reagiert, ist entsprechend hoch. Gleichzeitig wird die automatisierte Marketingsoftware auch dann aktiv, wenn der Vertrieb mitunter gar nicht im Büro ist. Etwa am Wochenende oder nachts, genau dann, wenn der Kunde gerade kaufbereit ist.

Dem Vertrieb die richtigen Leads liefern

Die Verkaufschancen werden erhöht, wenn der Vertrieb zum richtigen Zeitpunkt tätig wird. Nämlich dann, wenn sich der Kunde tatsächlich mit dem Gedanken herumträgt, ein Produkt oder eine Leistung in die engere Wahl zu ziehen. Häufig benötigt es dann nur noch einen geringen Anstoß, um tatsächlich zu überzeugen. Wenn der Vertrieb über diese Information verfügt, kann er aktiv werden und die letzten Bedenken des Kunden ausräumen. Eine Taktik, die immer noch einige Unternehmen verfolgen, ist alle potenziellen Kunden, die in die Zielgruppe fallen könnten, zu kontaktieren. Die Botschaft kommt aber nur in den seltensten Fällen an. Denn nur weil eine Person in den soziodemografischen Raster eines Unternehmens fällt, bedeutet dies noch nicht automatisch, dass auch tatsächlich der Bedarf für ein bestimmtes Angebot besteht. Der Vertrieb wird somit stark gefordert, ohne das eine konkrete Erfolgsaussicht besteht. Mit einer Marketing-Automation lassen sich Kontakte vorfiltern, so dass der Aufwand für die Vertriebsmannschaft minimiert und gleichzeitig die Erfolgsaussicht erhöht wird.

Leadfilterung spart Ressourcen im Vertrieb

Menschen genau im richtigen Moment das richtige Angebot zu machen, ist eine Kunst, die nur wenige Unternehmen wirklich beherrschen. Verkäufer, die bereits viele Jahre Kaltakquise hinter sich haben, wissen, was es bedeutet, mit den richtigen Adressen arbeiten zu können. Diese Kontakte beinhalten nämlich die richtige Zielgruppe, die tatsächlich einen Kaufwunsch hegt. Denn dort erweist sich natürlich auch die Erfolgsquote als deutlich höher. Die richtigen Lead-Kontakte zu bekommen, ist im Normalfall nicht einfach. Doch was, wenn eine Software nach und nach immer wieder Leads für bestimmte Kampagnen vorbereitet und einfach bereitstellt? Automatisierte Marketingsoftware, ist dazu in der Lage.

Artikel im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/08/05/social-media-management/ veröffentlicht.

Weitere Informationen und Tipps zu Marketing Automation und zu Tools, die Sie für Ihr Onlinemarketing und eine Marketing-Automation einsetzen können, erhalten Sie unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de