SEO 1×1

Informationen zu SEO und SEM in Verbindung mit der Suchmaschine Google.

7. Oktober 2021
von Redaktion
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WAS MACHT MEIN KUNDE NACH DEM WEBSEITENBESUCH?

Potenziale heben mit Verhaltensnachverfolgung

Jeder Webseitenbesucher ist ein potenzieller Kunde. Denn ist der Kontakt einmal hergestellt, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Besucher noch einmal zu interagieren. Dank Remarketing oder direkter Ansprache kann er wieder zurück zur Webseite gebracht werden. Dann können spezielle Angebote unterbreitet, aber auch Mails ausgesendet werden, um die Nutzer auf bestimmte Landingpages zu lotsen. So geht das Potenzial des Erstkontakts nicht verloren, sondern lässt sich zu einem späterem Zeitpunkt mit Marketing Automation in bare Münze umwandeln.

Was es dafür allerdings benötigt, sind Informationen. Informationen über die Besucher und deren Verhalten. Glücklicherweise können Webseitenbesitzer hierbei heutzutage auf eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte wie Analysetools, CRM, Marketing Automation Suits und künstlicher Intelligenz zählen. Eine ausgeklügelte Kontaktnachverfolgung sammelt Daten über jede Aktion der Webseitenbesucher und bereitet diese übersichtlich auf. So lässt sich anhand der gesammelten Daten rasch erkennen, welche Nutzer nach dem Websitebesuch auch den Newsletter geöffnet haben. Es ist erkennbar, ob sie den Shop von sich aus regelmäßig wieder besuchen oder auf Remarketing-Werbung reagiert haben. Besonders interessant sind selbstverständlich Interaktionen, die auf ein starkes Engagement mit dem Anbieter hinweisen. Beispielsweise, wenn der Nutzer bereits an einem Webinar teilgenommen hat oder auf einer Landingpage ein Formular ausgefüllt hat. Dies deutet auf ein konkreteres Interesse hin und damit auch auf einen Fortschritt in der Customer Journey.

Den Status der Customer Journey erkennen

Je mehr Informationen über Kunden bekannt sind, umso eher lässt sich ihre Position in der Customer Journey einschätzen. Anhand unterschiedlicher Indizien ist es möglich, auszumachen, ob sie sich gerade kurz vor einer Kaufentscheidung befinden. Einem menschlichen Beobachter wäre es kaum möglich, diese Informationen alle aufzunehmen und richtig einzuordnen. Automatisierte Marketingsoftware mit künstlicher Intelligenz bringt dies zustande. Unterschiedliche Informationsquellen werden dafür herangezogen wie z.B:

  • Im CRM-System hinterlegte Daten zum Kunden
  • Das Verhalten des Kunden im Shop
  • Reaktionen auf verschiedene Newsletter-Inhalte
  • Interesse für bestimmte Blogartikel auf der Unternehmenswebseite
  • Bisher gekaufte Produkte
  • Eingegebene Suchbegriffe auf der Webseite
  • Soziodemografische Daten

Anhand all dieser Informationen lässt sich nicht nur ein relativ genaues Kundenprofil erstellen, sondern auch der Status in der Customer Journey bestimmen. Dabei lassen sich Leads außerdem in unterschiedliche Kategorien filtern. Beispielsweise Kunden, die sich für ein bestimmtes Hauptprodukt interessieren oder aber für Zusatzprodukte. Kunden, die schon einmal im Shop eingekauft haben und solche, die mitunter über Empfehlungen auf die Marke aufmerksam geworden sind. So lässt sich mitunter bereits ein Aufhänger für die Kontaktaufnahme finden oder es können die Beweggründe des Kunden besser eingeschätzt werden.

Eine weitere wichtige Unterscheidung in der Leadfilterung kann etwa darin erfolgen, ob der Kunde nur Interesse signalisiert oder aber bereits ein Produkt in den Warenkorb gelegt hat. Gerade dann kann auch wichtig sein, ob er bereits Werbung für dieses Produkt per E-Mail oder in anderer Form erhalten hat. Ist auch dann noch kein Kaufabschluss erfolgt, lässt sich dies mitunter durch andere Maßnahmen wie einen Anruf oder ein Rabattangebot bewirken. So konzentriert sich das Vertriebsteam nur auf die Kunden, die tatsächlich vor dem Kaufabschluss stehen anstatt Zeit und Energie zu sehr zu streuen.

Ein weiterer wichtiger Faktor kann darin bestehen, zu erfahren, über welche Geräte Nutzer mit dem Unternehmen interagieren. Es wird protokolliert, ob über den Desktop-PC, Laptop, Smartphone Tablet, aber auch Smart-Home-Systeme interagiert wird. Je nachdem, welches Gerät benutzt wird, können unterschiedliche Werbebotschaften gestaltet werden, die für das jeweilige Device optimiert sind.

Automatisierte Ansprache je nach Kundenstatus

Mit einer Marketing Automation auf Basis bestimmter Filter werden Nutzer anhand ihres Verhaltens in Kundensegmente eingeteilt. Je nachdem in welcher Phase der Customer Journey sie sich befinden, können Marketing Automation Tools eingesetzt werden um mit dem Kunden in Kontakt zu treten. So wird dem Vertrieb viel Arbeit abgenommen. Anstatt Newsletter auszusenden, die wirken, als würden sie sich an eine allgemeine Zielgruppe richten, sendet man individuelle Nachrichten. So werden Konversationen gestartet, die der Vertrieb ab einer vorher definierten Stufe übernehmen kann.

Die Marketing-Software weiß genau, welche Webinare der Kunde bereits besucht hat, welche Produkte er gekauft hat und wofür er sich interessiert. Daher wird er auch nicht mit unnötigen Informationen überladen, sondern bekommt nur Neues vorgeschlagen, das zu seinem Profil passt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er darauf reagiert, ist entsprechend hoch. Gleichzeitig wird die automatisierte Marketingsoftware auch dann aktiv, wenn der Vertrieb mitunter gar nicht im Büro ist. Etwa am Wochenende oder nachts, genau dann, wenn der Kunde gerade kaufbereit ist.

Dem Vertrieb die richtigen Leads liefern

Die Verkaufschancen werden erhöht, wenn der Vertrieb zum richtigen Zeitpunkt tätig wird. Nämlich dann, wenn sich der Kunde tatsächlich mit dem Gedanken herumträgt, ein Produkt oder eine Leistung in die engere Wahl zu ziehen. Häufig benötigt es dann nur noch einen geringen Anstoß, um tatsächlich zu überzeugen. Wenn der Vertrieb über diese Information verfügt, kann er aktiv werden und die letzten Bedenken des Kunden ausräumen. Eine Taktik, die immer noch einige Unternehmen verfolgen, ist alle potenziellen Kunden, die in die Zielgruppe fallen könnten, zu kontaktieren. Die Botschaft kommt aber nur in den seltensten Fällen an. Denn nur weil eine Person in den soziodemografischen Raster eines Unternehmens fällt, bedeutet dies noch nicht automatisch, dass auch tatsächlich der Bedarf für ein bestimmtes Angebot besteht. Der Vertrieb wird somit stark gefordert, ohne das eine konkrete Erfolgsaussicht besteht. Mit einer Marketing-Automation lassen sich Kontakte vorfiltern, so dass der Aufwand für die Vertriebsmannschaft minimiert und gleichzeitig die Erfolgsaussicht erhöht wird.

Leadfilterung spart Ressourcen im Vertrieb

Menschen genau im richtigen Moment das richtige Angebot zu machen, ist eine Kunst, die nur wenige Unternehmen wirklich beherrschen. Verkäufer, die bereits viele Jahre Kaltakquise hinter sich haben, wissen, was es bedeutet, mit den richtigen Adressen arbeiten zu können. Diese Kontakte beinhalten nämlich die richtige Zielgruppe, die tatsächlich einen Kaufwunsch hegt. Denn dort erweist sich natürlich auch die Erfolgsquote als deutlich höher. Die richtigen Lead-Kontakte zu bekommen, ist im Normalfall nicht einfach. Doch was, wenn eine Software nach und nach immer wieder Leads für bestimmte Kampagnen vorbereitet und einfach bereitstellt? Automatisierte Marketingsoftware, ist dazu in der Lage.

Artikel im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/08/05/social-media-management/ veröffentlicht.

Weitere Informationen und Tipps zu Marketing Automation und zu Tools, die Sie für Ihr Onlinemarketing und eine Marketing-Automation einsetzen können, erhalten Sie unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

Social Media Management - Kim Labs GmbH

17. August 2021
von Redaktion
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Social Media Management

Die Kunst des Multichannel Marketings in sozialen Netzwerken

Viele Weltkonzerne, Top-Marken und Mittelständler setzen auf Social Media Marketing. Ist Social Media auch was für kleine / lokale Unternehmen? Soziale Medien bieten im Gegensatz zu klassischen Medien wie TV, Print oder Radiowerbung einen direkten und schnellen Kommunikationskanal, den die Marken selbst in der Hand haben. Gleichzeitig findet die Kommunikation sogar in beide Richtungen statt. Wenn Sie Beiträge in den sozialen Medien wie Youtube oder Facebook veröffentlichen, können diese sofort von Iher Community mit Feedback belohnt werden. Damit erhalten Unternehmen eine riesige Chance Ihre Markenbotschaft zu verbreiten. Sie können Produkte bewerben und die Zielgruppen informieren, ohne dabei jedes Mal eine teure Werbekampagne lancieren zu müssen. Aus diesem Grund stellt Social Media Marketing gerade für kleine Unternehmen eine riesige Chance dar.

Allerdings bedeutet die Betreuung zahlreicher Social-Media-Kanäle auch eine große Herausforderung: Denn Social Media Management will gut organisiert sein. Kleine Unternehmen haben oftmals nicht die Kapazität auf jegliche Interaktion in sozialen Netzwerken zu reagieren und ständig aktuelle Inhalte bereitzustellen. Überlegen Sie sich daher, an welchem echten Mehrwert Sie die Pflege und den Aufwand für Soziale Netzwerke messen möchten.

Die Anzahl der Social-Media-Kanäle ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn, Xing, Youtube, TikTok ….und viele weitere Kanäle lassen die Auswahl für Unternehmen schwer werden. Es stellt sich also die Frage, wie erreiche ich meine Zielgruppe am besten? Unternehmen bzw. potenzielle Kunden nutzen selten nur einen Kommunikationsweg. Die Zielgruppe(n) bewegen sich auf unterschiedlichen Plattformen und sie informieren sich mit unterschiedlichem Kommunikationsbedarf. Einige schauen Bilder auf Instagram oder Pinterest, andere informieren sich mit Videos auf Youtube, wieder andere lassen sich von den Inhalten der Unternehmensseite auf Facebook inspirieren. Und wenn es Business-Kontakte oder auch Bewerber sind, kommen zudem die Unternehmensrecherchen auf LinkedIn und Xing hinzu. Genau in dieser kanalübergreifenden Kommunikation liegen sowohl die Chance als auch die Herausforderung der Kunden- und Stakeholder-Kommunikation von Unternehmen.

Unternehmen sehen sich häufig unter dem Druck, alle diese Kanäle gleich gut zu bespielen und vor allem alle Aktivitäten im Überblick zu behalten. Follower, die auf einem Kanal schon lange nichts Neues gelesen haben, könnten schnell den Eindruck erhalten, dass das Unternehmen nicht mehr existiert. Gerade dann, wenn Kommentare oder Fragen von der Marke nicht beantwortet werden, entsteht in jedem Fall ein negativer Beigeschmack.

Social Media Management – Kommunikationsstrategie im 21. Jahrhundert

Heute ist es – noch mehr als früher – nahezu unerlässlich, sich über mehr als nur einen Kommunikationskanal mit (potenziellen) Kundinnen und Kunden auszutauschen und Beziehungen zu pflegen. Genau darum geht es beim Multichannel Marketing. Kommunikation mit den Zielgruppen findet über verschiedenste Plattformen und Kommunikationskanäle statt. So erreichen Sie die richtigen Personen und können dabei bestenfalls auch neue, relevante Kontakte gewinnen.

Die richtige Kommunikation mit Menschen ist ein Erfolgsfaktor und ein gutes Gespräch kann man nicht ersetzen. Mit sozialen Medien kann man die Kommunikation starten und Social Media Management hilft den Dialog zu initiieren. Für eine ausgeklügelte Kommunikationsstrategie sind Aktivitäten in sozialen Netzwerken ein erster Schritt auf dem Weg zum persönlichen Gespräch mit Kunden und Interessenten.


Marken, die erkannt haben, dass ihnen mit Social Media ein günstiger Werbe- und Kommunikationskanal zur Verfügung steht, bedienen sich intelligenter Social-Media-Managementsysteme. Damit gelingt es, über eine einzige Plattform nicht nur neue Beiträge zu veröffentlichen und zu planen, sondern auch alle Aktivitäten im Blick zu behalten.

Marketing über viele Kanäle hinweg –  Verlagerung der Kommunikation in die Online-Welt

Bewegte sich Multichannel Marketing für KMUs früher in Bereichen wie Printmedien (etwa in Tageszeitungen), Kinowerbung und Radio, hat sich das im Laufe der Jahre gewandelt. Heute findet die Werbetätigkeit online statt und es findet eine direkte Interaktion mit der Zielgruppe statt. Früher war Werbung ein Monolog – Als Unternehmen haben Sie Werbung ausgespielt und „gehofft“, dass Ihre potenzielle Zielgruppe die Werbung wahrnimmt. Heute erhalten Sie durch Kommentare, Likes und andere Interaktion ein direktes Feedback. Auch Ihre Produkte, Ihre Leistung und Sie als Unternehmen werden in sozialen Netzwerken bewertet und Ihre Kunden können Sie rezensieren.
Es ist eine agile Kommunikation und Nutzer geben nicht nur Feedback, sondern wünschen sich auch eine Rückmeldung des Unternehmens.

Noch immer verstehen viele Unternehmen, diesen Kommunikationskanal als Einbahnstraße. Sie veröffentlichen ihre Beiträge und hoffen, damit den ein oder anderen Kunden in den Shop zu locken. Dabei wird das größte Potenzial dieser Plattformen deutlich vernachlässigt. Social Listening nennt sich eine Strategie, bei der Marketingverantwortliche die Social-Media-Sphäre nach Erwähnungen des Markennamens oder Diskussionen zu Produkten abhören. Ziel ist es, herauszufinden, welche Themen die Zielgruppe beschäftigen. Dieses Wissen kann anschließend wieder in neue Beiträge einfließen oder aber sogar in die Sortimentsgestaltung.

Insbesondere die Messung der Wirksamkeit und Reichweite von Beiträgen gestaltet sich bei der Online-Kommunikation weitaus genauer. Das bewirkt, dass Kommunikationsmaßnahmen heute weitaus effizienter und mit geringeren Streuverlusten ergriffen werden können. Letztendlich darf die  intelligente Analyse der Social-Media-Aktivitäten nicht fehlen. Durch die Gruppierung von Beiträgen in bestimmte Kampagnen lässt sich etwa im Nachhinein gut erkennen, welche Posts am besten funktioniert haben und welche Ergebnisse diese auch gebracht haben. Damit lässt sich das Social Media Management nach und nach optimieren, um auch weiterhin auf die Postings zu setzen, die bei der Community gut ankommen.

Aber mit der steigenden Anzahl an relevanten Plattformen, die Betonung liegt auf „relevant“, wird es auch schwieriger, diese alle gleichermaßen zu bespielen und keine davon zu vernachlässigen.

Effektive Kommunikation – Planung und Verwaltung in einem zentralen System

Gelungene Kommunikation über mehrere Kanäle hinweg erfordern nicht nur eine genaue Kenntnis der Zielgruppe und verschiedenster Buyer Personas. Sie erfordern auch eine genaue Strukturierung und Planung der einzelnen Arbeitsschritte und Workflows. Schließlich soll alles reibungslos laufen und der Social Media Manager immer den Überblick über alle Postings haben – egal ob geplant, in Arbeit oder veröffentlicht, ob Blogposting oder ein Beitrag für diverse Social-Media-Plattformen.

Auf vielen verschiedenen Online-Plattformen präsent zu sein, kann ohne automatisierte Prozesse und die richtigen Tools ein riesiger Zeitfresser sein. Moderne Marketing-Systeme und vor allem gute Social-Media-Management-Plattformen ermöglichen es, Beiträge unkompliziert auf mehreren Plattformen – zeitgesteuert – und über verschiedene Zielgruppen hinweg zu verbreiten. So entsteht auf allen Plattformen ein einheitliches Bild und eine einheitliche Kommunikation der eigenen Marke, ohne dabei eins der Portale zu vernachlässigen.

Fazit: Multichannel-Marketing verbessert die Kommunikation mit Bestandskunden und Interessenten und ermöglicht ein direktes Feedback. Es kann eine Herausforderung sein – gerade hinsichtlich personeller Ressourcen. Um viele Kanäle zu bespielen und dabei keine zu vernachlässigen, benötigt es gute Planung, klare Workflows und die richtigen Tools zur Koordination und Messung. Heute ist es ein wichtiger Instrument für den direkten Austausch mit potenziellen Kunden.

Pressemitteilung im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/08/05/social-media-management/ veröffentlicht.

Weitere Informationen und Tipps zu Social Media Marketing und zu Tools, die Sie für Ihr Onlinemarketing und eine Marketing-Automation einsetzen können, erhalten Sie unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

6. Mai 2021
von Redaktion
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DIE BEDEUTUNG DER MARKETINGANALYSE

oder: „Nach der Kampagne ist vor der Kampagne“

Jeder Fußball-Interessierte weiss, „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“. Sepp Herberger hat diese Fußballer-Weisheit ins Trainer-Bewusstsein gebracht und das lässt sich auch ins Onlinemarketing für die Marketinganalyse übertragen. „Nach der Kampagne ist vor der Kampagne!“

Ein fixer Bestandteil eines jeden Prozesses rund um Kampagnen in der Werbung ist die Marketinganalyse. Sie steht nach jeder veröffentlichten Kampagne auf dem Pflichtprogramm und liefert wertvolle Informationen für alle folgenden Werbemaßnahmen. Was ist gut gelaufen? Was hat nicht funktioniert? Wer wurde erreicht? Wie viele Conversions gab es? Kurz: War die Kampagne erfolgreich und wo besteht Verbesserungspotenzial?

Die Analyse von Marketingkampagnen

Dank Big Data ist es heute möglich, Online-Kampagnen bis ins kleinste Detail zu analysieren. Was bei der Marketinganalyse herauskommt, beeinflusst die folgenden Ableitungen, die Werbestrategien und auch die Budgetverteilung. Verschiedene Trackingtools machen ein Sammeln von Nutzerdaten möglich, um diese im Anschluss analysieren zu können. Google Analytics vom Suchmaschinenmarktführer Google ist wohl eines der bekanntesten Trackingtools, doch dank künstlicher Intelligenz im Marketing gehen die Analysemöglichkeiten heute noch deutlich weiter.

Trackingtools zur Sammlung und Analyse von Nutzerdaten

Marketing-Tools machen es zum Beispiel möglich, festzustellen, auf welchem Weg Besucher auf eine Landingpage, eine Anzeige oder die Webseite gelangen – etwa über Social Media Portale, über Suchmaschinen, einen Backlink auf einer anderen Webseite oder durch einen Direktzugriff. Aber es kann auch festgestellt werden, wie lange User auf der jeweiligen Seite verweilen, was sie hier für Handlungen setzen, ob sie danach noch auf der Webseite bleiben und vieles mehr. Bestimmte Codes, die zum Beispiel in den Webseiten-Quellcode eingefügt werden ermöglichen noch detailliertere Informationen – etwa, ob der Besucher, der über Facebook auf die Landingpage gelangt ist über das eigene Profil hierher gelangt ist, über einen bestimmten Beitrag oder den Link, den irgendein anderer Nutzer auf Facebook gepostet hat.

Für eine spezifische Auswertung, ob das Design einer Landingpage und die CallToAction auch wirklich bei der Zielgruppe Anklang finden und genutzt werden gibt es neben der klassischen Webanalyse auch Tools, mit denen Sie den Bewegungsverlauf  und das Klickverhalten der Nutzer prüfen können. Ein Anbieter einer derartigen Heatmap-Analyse ist beispielsweise Hotjar. Hotjar bietet Ihnen eine kostenlose Testversion mit der Sie bereits das Nutzungsverhalten auf Basis einer visuellen Heatmap nachvollziehen können.

DIE MARKETINGANALYSE VON E-MAIL-KAMPAGNEN: ÖFFNUNGSRATE UND CTR

Auch E-Mail-Kampagnen lassen sich analysieren. Jede Software für E-Mail-Marketingkampagnen erlaubt es üblicherweise, auf Daten wie die Öffnungsrate verschickter E-Mails zuzugreifen. Wird die Gesamtzahl der versendeten E-Mails mit den nicht angekommenen und den geöffneten gegengerechnet, ergibt sich der Prozentsatz der tatsächlich geöffneten Mails – eine wichtige Kennzahl in diesem Bereich des Marketing.

Eine Software, die zudem das Klickverhalten in den Emails analysiert hilft Ihnen die sogenannte Click-Through-Rate (CTR) zu berechnen.  Die CTR verrät, wie viele der Personen, die die Marketing-Mail geöffnet haben, auch über einen Link darin auf die Webseite gelangt sind. So sehen Sie bereits, wie der Inhalt der Email bei den Lesern wahrgenommen wird und ob ein weiteres Interesse an den Themen besteht. Zwei Email-Marketing Systeme mit denen Sie Ihre Email Marketing Kampagnen optimal analysieren können sind CleverReach und Klick-Tipp

Email-Marketing – In der Marketinganalyse zählt der ROI

Letztendlich ist auch Email-Marketing eine Werbemaßnahme und sollte bestenfalls anhand eines Return on Invest (ROI) in einem messbaren Mehrwert für Ihr Unternehmen bewertet werden. Vorrangiges Interesse ist dabei in den meisten Fällen ein höherer Umsatz oder ein konkreter Abverkauf. Dafür sind die nach der Kampagne generierten Verkäufe wichtig. Bei der Analyse ist eine CRM-Software oder eine eCommerce-Analyse Ihres Onlineshops sehr hilfreich. Ein CRM-System in Verbindung mit Marketing Automation hilft Ihnen darüber hinaus, nicht nur den Klick in der Email festzustellen, sondern auch konkrete Handlungen aufgrund des Klickverhaltens in komplexen Prozessketten zu automatisieren. Eine Marketing Automation Suite mit angeschlossenem CRM ist beispielsweise Sharpspring.

Neben dem Umsatz-Ziel kann auch die bessere Kundenbindung und der Service im Vordergrund stehen. Mails zur Ankündigung neuer Produkte, Dienstleistungsparten oder Veranstaltungen können nicht mit einem unmittelbaren Umsatzziel bemessen werden, Sie sind aber ein wichtiger Bestandteil einer Kommunikationsstrategie, die mittelfristig auf jeden Fall einen hohen Mehrwert für ein Unternehmen bringt.

DIE BEDEUTUNG DER MARKETINGANALYSE

Um festzustellen, ob eine Kampagne erfolgreich war und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, ist eine Marketinganalyse notwendig. Mit verschiedenen Kennzahlen lassen sich im Online Marketing heute sehr leicht sehr detaillierte Informationen aus gesammelten Nutzerdaten herauslesen, die in die Strategie und die Budgetverteilung einfließen können. Aber Vorsicht: Nicht jedes Marketingziel lässt sich in so einfachen Kennzahlen messen. Geht es etwa um die Erhöhung des Markenbewusstseins oder darum, wie Menschen die Kampagne empfunden haben, wird es etwas schwieriger. Aus diesem Grund sollte die Analyse immer an Ihrem konkreten Bedarf ausgerichtet sein.  Jede Auswertung soll Ihnen dabei helfen Ihre Werbetätigkeit zu bewerten und daraus Rückschlüsse für Folgemaßnahmen zu ziehen. Wenn Ihnen dazu eine Webanalyse zu zahlenlastig ist und Ihnen die Interpretation eher wie ein Würfelspiel vorkommt, dann sollten Sie Ihre eigene Analyse ausführen. Manchmal sind es gerade die einfachen Analysen, die Ihnen viel mehr über Ihre Werbestrategie und Ihre Kunden sagen.

Nutzen Sie also nicht nur die digitalen Messwerte, sondern bedienen Sie sich auch klassischer Instrumente. Hier einige Beispiele:

  • Wenn Kunden sich telefonisch bei Ihnen melden, dann fragen Sie, wie Sie auf sie aufmerksam geworden sind und dokumentieren Sie über einen konkreten Zeitraum jede Anfrage.
  • Wenn Sie einen Tag der Offenen Tür ausführen, dann gehen Sie auf den Parkplatz und notieren Sie sich, aus welchen Orten Ihre Kunden angereist sind, oder Fragen Sie beim Kauf nach der PLZ des Käufers und notieren Sie das in einer Liste. Gleichen Sie die PLZ / Ortsliste mit Ihrem bevorzugten Werbegebiet ab.
  • Wenn Sie als KFZ-Betrieb über Radio-Werbung nachdenken, dann schauen Sie in den Fahrzeugen Ihrer Kunden, welcher Radiosender eingeschaltet ist.
  • Wenn Sie über Onlinemarketing in den sozialen Netzwerken nachdenken, dann fragen Sie Ihre Kunden welche Netzwerke sie nutzen.
  • Die meisten Neukunden melden sich bei Ihnen telefonisch? Super! Schalten Sie bei der nächsten Werbemaßnahme eine eigene Marketing-Telefonnummer und messen Sie jeden Anruf.

Wie sie sehen, müssen Sie sich nicht auf den Zahlenwust Ihres digitalen Marketings verlassen. Onlinemarketing bietet Ihnen viele Möglichkeiten und enorme Datenmengen. Welche Daten Sie davon nutzen und wie Ihre persönliche, objektive Bewertung aussieht, das entscheiden immer noch Sie! Nutzen Sie also die Informationen und bewerten Sie nach Ihren eigenen Kriterien. Und zu guter letzt:  – Keiner kennt Ihre Kunden besser als Sie selbst – ein gesundes Bauchgefühl hat Sie dahin gebracht wo sie heute stehen, also sollte man auch immer einen gewissen Anteil an Bauchgefühl mit in seine Entscheidungen einfließen lassen.

Weitere Informationen und Tipps zur Marketinganalyse und zu Tools, die Sie für Ihr Onlinemarketing und eine Marketing-Automation einsetzen können, erhalten Sie unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

22. März 2021
von Kim Weinand
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Persönliches Bestandskundenmanagement durch Automation – Geht das?

Bestanskundenansprache ist günstiger als Neukundenakquise“ dieses Motto ist den meisten Unternehmern bekannt und wird branchenunabhängig bestätigt. Dennoch investiert man in Marketing und Vertrieb häufig wesentlich höhere Budgets, als in das Bestandskundenmanagement.

Wir nutzen diverse Werbekanäle für die Neukundenansprache, wir nutzen Vertriebstrichter um den Entscheidungszyklus der potenziellen Neukunden zu steuern, wir beauftragen Agenturen und Werbetreibende bei denen Dienstleistungskosten entstehen und wir nutzen Remarketing um die Interessenten mit erneuter Werbeansprache für uns zu gewinnen. Der Prozess unterscheidet dabei meistens nicht zwischen Bestandskunden und Neukunden obwohl jedem die eben genannte Binsenweisheit „Bestanskundenansprache ist günstiger als Neukundenakquise“ bekannt ist.

Es ist günstiger einen Kunden, der bereits einmal gekauft hat, erneut anzusprechen und zu einem weiteren Kauf zu bringen, als einen unbekannten Kunden von sich zu überzeugen.

Die Kunst des Bestandskundenmanagement besteht darin, sich selbst nach einiger Zeit wieder ins Blickfeld des Kunden zu rücken. Gerade im Online-Marketing bieten sich dabei glücklicherweise viele Möglichkeiten, erneut mit dem Kunden in Kontakt zu treten. Der Schlüssel dazu sind sogenannte Trigger-Aktionen. Bestimmte Auslöser, die dazu führen, dass ein Bestandskunde unser Unternehmen erneut wahrnimmt und mit uns Interagiert. Eine gängige Methode sind Trigger-Emails

Bestandskundenmanagement mit Trigger-E-Mails verbessern

Trigger-E-Mails liefern eine 5-fach höhere Conversion-Rate als normale Newsletter. Bestandskundenmanagement wirkt, das zeigen die Ergebnisse zahlreicher Studien zu diesem Thema. Zudem lassen sich drei Viertel aller E-Mail-Umsätze auf Trigger-E-Mails zurückführen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Im Vergleich zu Newslettern und unspezifische Marketingmails, die einfach auf eine möglichst breite Streuung abzielen in der Hoffnung, dass einige wenige Prozent der Empfänger darauf reagieren, beziehen sich Trigger-E-Mails immer auf ein bestimmtes Ereignis und damit direkt auf die persönliche Wahrnehmung des Empfängers. Beispiele dafür sind:

  • Eine Dankeschön-E-Mail für die Registrierung als Kunde
  • Eine Gratulation zum Geburtstag des Kunden
  • Produktvorschläge, die sich auf bereits in der Vergangenheit getätigte Käufe beziehen
  • Rabatte und spezielle Angebote nach Erreichen bestimmter Einkaufsvolumina und Treuebonus
  • Erinnerung an noch nicht bestellte Produkte im Warenkorb
  • Erinnerung an Produkte auf der Wunschliste, die gerade vergünstigt wurden
  • Dankeschön-Nachricht für die Registrierung zum Newsletter
  • Erinnerung an Service- und Garantieleistungen
  • Erinnerung an Wartungs- und Intervalltermine

Die Möglichkeiten, Ereignisse in der Kaufhistorie bzw. im Verhalten des Kunden, aber auch einfach anhand seiner persönlichen Kundendaten zu nutzen, um dazu angepasste Trigger-E-Mails zu erstellen, sind vielfältig. Je nach Branche, Geschäftssparte und Vertriebsart sollte die gesamte Customer Journey und jede Interaktion auf solche Ereignisse durchleuchtet werden. Selbstverständlich ist es dabei nicht notwendig, selbst täglich das Verhalten aller Kunden zu studieren, um dann einzeln E-Mails rauszusenden und damit die Kunden zu triggern. Einmal eingerichtet, kann dies auf Basis der Kundendatenbank automatisiert erfolgen.

Automatisierter Email-Versand verbessert das Bestandskundenmanagement

Wenn aus Interessenten Kunden werden und diese sich in einem Online Shop registrieren oder in unserem lokalen Geschäft Produkte / Leistungen einkaufen oder wir einen Auftragbei Ihnen vor Ort ausführen, dann erhalten wir auftragsbezogene Informationen zu unserem Kunden. Diese Daten können entweder ungenutzt verpuffen oder aber gespeichert, analysiert und für eine wiederholte Ansprache genutzt werden. Genau zu diesem Zweck kann man zum richtigen Zeitpunkt gezielte Trigger einsetzen und so ins Bestandskundenmanagement einsteigen.

Relevante Information statt verkaufsorientierte Kundenansprache

Wichtig in dem Zusamennhang – es geht nicht darum Kunden blindlings neue Produkte zu verkaufen. Bieten Sie Ihren Kunden durch Automation einen echten Mehrwert, den Ihre Kunden schätzen werden.

Sie fragen sich wie das geht? Hier einige Beispiele:

  • Als Arzt können Sie Ihre Kunden zeitgesteuert und automatisiert an die Gesundheitsvorsorge / an den Gesundheits-Check erinnern.
  • Als KFZ-Werkstatt können sie Ihre Kunden datumsgesteuert und automatisiert an den TÜV-Termin / an den Reifenwechsel erinnern
  • Als Versicherungsmakler können Sie Ihre Kunden einmal im Jahr zeitgesteuert nach einer Änderung der Lebenssituation fragen und nachhören ob Ihr Kunde aktiven Beratungsbedarf sieht.
  • Als Schuhgeschäft / Boutique / Modehaus, etc.  (Online, stationär) können Sie Ihre Kunden entsprechend der Schuhgröße / Konfektionsgröße Ihrer Kunden automatisiert in einer Email die saisonalen Neuheiten präsentieren
  • Als Friseur / Beautysalon/ können Sie Kunden termingesteuert einen Tag vor dem Termin automatisiert an die Uhrzeit erinnern und auf den Mundschutz hinweisen.
  • Als Dienstleistungsbetrieb (Heizung, Wasser, Klima, Lüftung, etc) können Sie Ihre Kunden entsprechend Kauf-Datum oder letztem Wartungstermin automatisiert an den nächsten Wartungstermin erinnern.  

Je mehr Daten über einen Kunden für das Bestandskundenmanagement zur Verfügung stehen, umso besser. Da Kunden durch das Ausfüllen von Formularen und der Buchung von Leistungen und Produkten über die Webseite selbst für das Zusammentragen der Informationen sorgen, braucht es ein automatisiertes System, das diese Informationen zu nutzen versteht und so laufend für die Reaktivierung bestehender Kunden sorgt. Die wichtigste Aufgabe besteht daher vor allem darin, die Informationen in Beziehung zu automatisierten Folgeaktionen zu setzen und damit genau die Angebote zu senden, auf die der Empfänger reagiert.

Eine Maßnahme, die dauerhaft für höhere Umsätze und gesteigerte Kundenzuriedenheit sorgt.

Pressemitteilung im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/03/22/persoenliches-bestandskundenmanagement-durch-automation-geht-das/ veröffentlicht.

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de

google ads - tinder für Unternehmen, Kim Labs GmbH

18. Januar 2021
von Redaktion
Kommentare deaktiviert für GOOGLE ADS: TINDER FÜR UNTERNEHMEN!

GOOGLE ADS: TINDER FÜR UNTERNEHMEN!

5 FUNKTIONEN VON TINDER, DIE SIE BEI GOOGLE ADS FINDEN.

Tinder ist eine kommerzielle Mobile-Dating-App, die das Ziel hat, das Kennenlernen von Menschen in der näheren Umgebung zu erleichtern. Sie wird zur Anbahnung von Flirts, zum Knüpfen von Bekanntschaften oder zur Verabredung von unverbindlichem Sex verwendet. [Wikipedia]

Google Ads ist das Werbenetz von Google (…mit dem man in den Suchergebnissen seine Werbeanzeige darstellen kann). Google Ads hat das Ziel, das Kennenlernen von Menschen und Unternehmen (…in der näheren Umgebung) zu vordefinierten Suchanfragen zu erleichtern. Die Werbeanzeigen werden zur Anbahnung von Käufen, Dienstleistungen und Aufträgen oder zur Verabredung von zumeist unverbindlichen Angebotsaufforderungen verwendet [eigene, nicht ganz so wissenschaftliche Definition]

Bei beiden Diensten geht es um die Anbahnung einer mehr oder weniger, kurz- oder langfristigen Beziehung. Für Tinder und Google Ads ist immer das Interesse beider Teilnehmer die Grundvoraussetzung für ein Match.

DATING FÜR UNTERNEHMEN

Erfolgreiches Suchmaschinenmarketing macht für Unternehmen oft den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg im Aufbau neuer Kunden aus. Gezielte Werbung in Suchergebnissen ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Internet-Präsenz für Unternehmer und Selbstständige. SEA ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings und steht für Search Engine Advertising – bezahlte Werbeanzeigen in den Suchergebnissen. Dies funktioniert über Textanzeigen, die oberhalb und unterhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt werden.

Die Werbetätigkeit in den Google Suchergebnissen ist eine der zielführendsten Werbetätigkeiten, da potenzielle Interessenten bereits aktiv nach Ihnen und Ihren Leistungen / Produkten suchen. Sie erscheinen also genau dann, wenn ein potenzieller Kunde sich mit Ihrem Angebot beschäftigt. Wenn er Ihre Werbeanzeige sieht und diese anklickt, wird er auf die von Ihnen vordefinierte Webseite weitergeleitet.

Bei Tinder würde man sowas als „positive match“ bezeichnen. Neben diesem Vergleich gibt es einige weitere Parallelen, die Google und Tinder einen.

5 FUNKTIONEN VON TINDER, DIE GOOGLE ADS AUCH HAT

  1. Google Ads macht sexy und verführt
  2. Tinder hat Entdeckungs-Einstellungen Google Ads hat Werbegebiete
  3. Google Ads ist was für die schnelle Nummer!
  4. Die Kosten sind nach Relevanz gestaffelt
  5. Beide können swipen, sowohl Interessent als auch Unternehmen

Google Ads macht sexy und verführt

Bei Tinder präsentiert man sich von seiner besten Seite, so erhält man die meisten Anfragen. Mit Google Ads können Sie sich als Unternehmen so präsentieren, wie Sie es möchten. Sie bestimmen den Text Wort für Wort, der den Nutzern später präsentiert werden soll. So können Sie sehr genau auf die einzelne Suchanfrage des Interessenten reagieren und ihn mit Worten umschmeicheln.

In den Suchergebnissen präsentiert sich ein Werbeeintrag optisch genau so wie ein organisches Suchergebnis, lediglich das kleine Wörtchen „Anzeige“ macht einen Unterschied und zeigt dem Interessenten, dass es sich um einen bezahlten Eintrag in den Suchergebnissen handelt.

…und denken Sie dran, Sie sollten nichts versprechen, was Sie nicht auch halten können. Auch bei Google gelten Richtlinien für die Werbetätigkeit und so sollten Sie Ihre potenziellen Kunden mit Ihren werblichen Texten ansprechen und neugierig machen, aber stets bei der Wahrheit bleiben. Sonst zahlen Sie nicht nur für die Werbung, sondern sitzen – wie bei Tinder – alleine am Tisch und zahlen die Zeche, bevor es zum Nachtisch geht! Das erste Date ist dann schneller vorbei als Sie es vielleicht möchten. Übertragen ist damit gemeint, dass Ihre Website auch einen Mehrwert für den Interessent haben sollte und passend zur ursprünglichen Suchanfrage Informationen bereithält.

Was nützt einem schon ein Date mit jemanden der sexy aussieht, wenn er nicht hält was er verspricht und nicht den Anforderungen genügt!

Neben dem Text können Sie zusätzliche Anzeigenerweiterungen einsetzen, mit denen Sie passende Angebote und weitere Informationen präsentieren und so zum Klick verführen können. So können Sie Ihrer Zielgruppe bereits Ihre Telefonnummer und Ihren Standort mitteilen und Ihre Anzeige um die Aussage „Ruf mich an“ – oder „Komm vorbei, ich bin ganz nah“ erweitern. Zudem gibt es Anzeigenerweiterungen, mit denen Sie direkt Angebote oder Preise kommunizieren können – all das, was Sie in den Suchergebnissen benötigen, um einen potenziellen Kunden direkt auf sich aufmerksam zu machen und Ihn für sich zu gewinnen.

Tinder hat Entdeckungs-Einstellungen Google Ads hat Werbegebiete

Sowohl fürs Dating als auch bei der Kundenauswahl kann der lokale Umkreis ein wichtiger Faktor sein. Wer sich unmittelbar treffen möchte, sucht nicht in großer Entfernung, sondern im direkten Umfeld. Wer in München sitzt und Hunger hat, bestellt keine Pizza in Stuttgart – Er möchte gleich was essen. Der Radius ist ein wichtiges Kriterium für die Einblendung der passenden Bewerber. Als Unternehmen möchte man nur solche Kunden bewerben, die im Wirkungsgebiet liegen. Daher gilt wie beim Dating, man sollte den Umkreis seiner Werbetätigkeit definieren können, in dem man für sich wirbt. Google Ads bietet verschiedene Einstellungen um das geografische Ausspielgebiet zu definieren. Sie können per Radius definieren wo sie werben möchten, per Postleitzahl oder per Gebiet (Stadt, Bundesland, Land). Zudem können Sie die Sprache einstellen, die der Nutzer sprechen sollte (das wird über die Browsersprache definiert).

Google Ads ist was für die schnelle Nummer

Bei Google Ads kommt man schnell auf den Punkt. Ein potenzieller Interessent gibt einen Suchbegriff bei Google ein, Sie liefern eine Werbeanzeige aus, und Zack – Er klickt Ihre Werbung an und landet auf Ihrer Website. Eine Suchanfrage und schon wird’s heiß! Im übertragenen Sinne swiped er also nach rechts und es entsteht ein Match. Jetzt wird nicht unbedingt jeder Besucher Ihrer Website automatisch zum „Hot Lead“, und nicht jeder Match überzeugt, aber in der Anbahnung geht es kaum schneller. Wenn der Inhalt der Website verspricht, was die Anzeige versprochen hat, dann könnte daraus aber schnell ein erstes Date entstehen.

Die Kosten sind gestaffelt – Alter bzw. Relevanz werden berücksichtigt

Tinder gibt es in einer kostenlosen Version. Wer Tinder kostenpflichtig nutzen möchte und die Vorteile eines bezahlten Abos wählt, der zahlt einen Abopreis der vom Alter sowie weiteren Faktoren abhängig ist. So zahlen Personen unter 28 Jahren beispielsweise einen günstigeren Preis. Wer kein Abo hat, muss für Zusatzfunktionen wie „Super-Like“ oder „Tinder-Boost“ ebenfalls einen Preis abhängig von verschiedenen Faktoren zahlen.

Wer in den Suchmaschinen mit seiner Werbung präsent sein möchte, nimmt an einer Auktion mit allen weiteren Werbenden teil. Die Gewinner dieser Auktion werden dann in den Suchergebnissen dargestellt. Die Auktion wird ebenfalls nach vielen Kriterien gestaffelt und es geht nicht nur nach dem Preis, den man bereit ist zu zahlen. Google legt viel Wert auf Relevanz und so kann es durchaus sein, dass ein Teilnehmer die erste Position in den Suchergebnissen erhält, obwohl ein Mitbewerber mehr dafür zahlen würde. Die Attraktivität des Werbetreibenden ist also ein wichtiger Faktor für die Präsenz in den Suchergebnissen.

Beide können „swipen“, sowohl Interessent als auch Unternehmen

Bei Tinder benötigt man ein positives Match beider Teilnehmer. Das gilt für Unternehmen und Interessent ebenfalls. Der Interessent sieht Ihre Anzeige und entscheidet sich entweder für oder gegen Sie. (swipe nach rechts oder swipe nach links). Wo ist also die Swipe-Funktion bei Google Ads. Als Unternehmen entscheiden Sie bereits im Vorfeld, welche Kontakte für sie interessant sind. Sie definieren, bei welchen Suchanfragen Ihre Werbeanzeige ausgeliefert wird und so selektieren Sie bereits vor der ersten Auslieferung Ihrer Werbung aus, welche Nutzer (welche Suchanfrage) Sie als nicht relevant ansehen.

Sie sehen also, Sie haben mit Google Ads den Funktionsumfang einer Dating-Plattform und können potenzielle Kunden auf sich aufmerksam machen und zu einem Date auf Ihre Website einladen. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied beim Kostenmodell.  

BEI GOOGLE ADS ZAHLT MAN NUR BEI „POSITIVE MATCH“

Während bei Tinder die Kosten für das Abo jeden Monat gleichbleibend sind und man unabhängig vom „Erfolg“ zahlen muss, bezahlt man bei Google nur im Fall eines Kontaktes. Im Klartext – Sie zahlen bei Google nur dann, wenn ein potenzieller Interessent Ihre Anzeige wahrnimmt, sie anklickt und auf Ihre Webseite weitergeleitet wird (CPC – Cost per Click). Im schlimmsten Fall werden sie also 10.000 mal im Monat Ihre Werbung ausspielen und sie erhalten kein einziges Match – Keinen einzigen Klick.

Bei Google zahlen Sie dann 0,- €. Im Besten Fall definieren Sie ein Budget, welches von Google in ein passendes Tagesbudget umgewandelt wird und erhalten täglich für das vollständige Budget relevante Kontakte, die Ihre Website aufrufen und mit Ihnen in Kontakt treten. 

DIE AGENTUR ALS „DATE-DOCTOR“

Da Sie im Vergleich zur Privatperson als Unternehmen nicht nur auf „das eine Date“ mit der richtigen Person warten, sondern im besten Fall täglich mehrere dieser Kontakte möchten, empfiehlt es sich -dem Umfang Ihrer Werbetätigkeit entsprechend- einen Experten zu engagieren, der Ihre Werbestrategie mit Ihnen bespricht und Sie unterstützt. Dadurch sparen Sie Zeit und Geld, welches Ihnen bestenfalls für Ihre Marketing-Strategie wieder zur Verfügung steht und so bleibt lediglich eine Frage offen:

Wann starten Sie Ihre Präsenz auf der Dating-Plattform für Unternehmen?

Pressemitteilung im Original auf https://www.kim-weinand.de/2021/01/18/google-ads-tinder-fuer-unternehmen/ veröffentlicht.

Über Kim Weinand – Kim Labs GmbH

Informatiker, IT-Referent, Softwareentwickler, EDV-Sachverständiger, Online-Marketing-Manager, Inbound Marketing Manager, Buchautor, Dozent, Speaker, Unternehmer. Das beschreibt in Kürze den Werdegang vom Informatiker über die Leidenschaft zur digitalen Welt bis zum heutigen Trainer und Unternehmensberater für digitales Marketing und Marketing Automation. Von 2014 bis 2020 war Kim Weinand Gründer und geschäftsführender Gesellschafter einer der größten Performance-Agenturen Deutschlands. Er hat in dieser Zeit ein Mediavolumen von über 150 mio € für digitale Werbetätigkeiten gemanaged. Er gehörte zum Prüfungsgremium der IHK Köln und IHK Koblenz für die Ausbildung zum Online-Marketing-Manager (IHK) und hat an vielen weiteren Bildungseinrichtungen und Hochschulen zum Thema Onlinemarketing referiert. Sein Wissen gibt er in seinen Büchern, Vorträgen und Unternehmensschulungen weiter. Profitieren auch Sie – Buchen Sie Kim Weinand für Ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: https://www.kim-weinand.de